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STUDIEN-ZIEL:
Vergleich der Wirksamkeit einer Hysterektomie mit
endometrialer Ablation bei Frauen mit
dysfunktionalen Uterusblutungen.
METHODEN:
Das “Surgical Treatments Outcomes Project for
Dysfunctional Uterine Bleeding” war eine
multizentrische, randomisierte kontrollierte Studie.
In Frage kommende Patientinnen waren prämenopausal
und hatten dysfunktionale Uterusblutungen (Alter 18
Jahre oder älter). Primäre Endpunkte waren
Probleme, die die Frauen dazu bewegten, Betreuung zu
suchen, um Blutungen, Schmerz und Schwäche zu
behandeln. Zusätzliche Endpunkte waren Lebensqualität,
unerwünschte Ereignisse, Reoperation etc. nach 24
Monaten sowie nach 5 Jahren.
ERGEBNISSE:
Es wurden 237 Frauen von Januar 1998 bis Juni 2001
randomisiert. Die Nachbeobachtungszeit endete im
Juni 2003. Die 24-monatige Nachbeobachtungszeit
wurde bei 114 von 123 Frauen mit endometrialer
Abblation abgeschlossen. 111 von 114 Frauen hatten
eine Hysterektomie. Ungefähr 85% der Frauen waren jünger
als 45 Jahre; 76,4% klassifizierten sich als weißhäutig,
18,6% als Afroamerikaner und weniger als 1% als
Asiaten, 4,6% als amerikanische Indianer sowie 8,4%
als Hispanisch (Klassifikation innerhalb mehr als
einer Kategorie möglich). Sowohl die endometriale
Ablation als auch die Hysterektomie waren zum
Zeitpunkt 24 Monate wirksam, um das Problem zu lösen,
das die Frauen zur Behandlung führte (84,9%
verglichen mit 94,4%) sowie um Blutungen zu stillen,
Schmerzen, Schwäche und andere Symptome zu lindern.
Allerdings war die Hysterektomie wirksamer bei
Blutungen. Nach 48 Monaten mußten 32 der 110
Frauen, die sich initial einer endometrialen
Ablation unterzogen hatten, operiert werden. Unerwünschte
Ereignisse waren bei der Hysterektomie häufiger.
SCHLUSSFOLGERUNG:
Sowohl die endometriale Ablation als auch die
Hysterektomie sind wirksame Behandlungsmethoden bei
Frauen mit dysfunktionalen Uterusblutungen. Die
Hysterektomie (als Index-Operation) war mit mehr
unerwünschten Ereignissen assoziiert. Eine größere
Zahl von Patienten mit endometrialer Ablation hatte
eine Reoperation.
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