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Dysfunktionelle Uterusblutung (Gebärmutterblutung): Hysterektomie vs. endometriale Ablation, 2008

Schlüsselwörter: Gebärmutter, blutung Blutungen, Frauen, Menopause, Dysfunktionale Uterusblutung, Hysterektomie, Frau, Gebärmutterblutung, Uterus, Blutung, Myom, endometriale Ablation, Frauen, Gebärmutterblutung, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Beide Methoden ähnlich wirksam - Unter Hysterektomie signifikant mehr Komplikationen

STUDIEN-ZIEL: Vergleich der Wirksamkeit einer Hysterektomie mit endometrialer Ablation bei Frauen mit dysfunktionalen Uterusblutungen.

METHODEN: Das “Surgical Treatments Outcomes Project for Dysfunctional Uterine Bleeding” war eine multizentrische, randomisierte kontrollierte Studie. In Frage kommende Patientinnen waren prämenopausal und hatten dysfunktionale Uterusblutungen (Alter 18 Jahre oder älter). Primäre Endpunkte waren Probleme, die die Frauen dazu bewegten, Betreuung zu suchen, um Blutungen, Schmerz und Schwäche zu behandeln. Zusätzliche Endpunkte waren Lebensqualität, unerwünschte Ereignisse, Reoperation etc. nach 24 Monaten sowie nach 5 Jahren.

ERGEBNISSE: Es wurden 237 Frauen von Januar 1998 bis Juni 2001 randomisiert. Die Nachbeobachtungszeit endete im Juni 2003. Die 24-monatige Nachbeobachtungszeit wurde bei 114 von 123 Frauen mit endometrialer Abblation abgeschlossen. 111 von 114 Frauen hatten eine Hysterektomie. Ungefähr 85% der Frauen waren jünger als 45 Jahre; 76,4% klassifizierten sich als weißhäutig, 18,6% als Afroamerikaner und weniger als 1% als Asiaten, 4,6% als amerikanische Indianer sowie 8,4% als Hispanisch (Klassifikation innerhalb mehr als einer Kategorie möglich). Sowohl die endometriale Ablation als auch die Hysterektomie waren zum Zeitpunkt 24 Monate wirksam, um das Problem zu lösen, das die Frauen zur Behandlung  führte (84,9% verglichen mit 94,4%) sowie um Blutungen zu stillen, Schmerzen, Schwäche und andere Symptome zu lindern. Allerdings war die Hysterektomie wirksamer bei Blutungen. Nach 48 Monaten mußten 32 der 110 Frauen, die sich initial einer endometrialen Ablation unterzogen hatten, operiert werden. Unerwünschte Ereignisse waren bei der Hysterektomie häufiger.

SCHLUSSFOLGERUNG: Sowohl die endometriale Ablation als auch die Hysterektomie sind wirksame Behandlungsmethoden bei Frauen mit dysfunktionalen Uterusblutungen. Die Hysterektomie (als Index-Operation) war mit mehr unerwünschten Ereignissen assoziiert. Eine größere Zahl von Patienten mit endometrialer Ablation hatte eine Reoperation.

  1. Dickersin K et al. Hysterectomy compared with endometrial ablation for dysfunctional uterine bleeding: A randomized controlled trial. Obstet Gynecol 2007 Dec; 110:1279.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013