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Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) bei Herzinsuffizienz mit schmalen QRS-Komplexen, 2008

Schlüsselwörter: QRS-Komplex, CRT, Kardiale Resynchronisationstherapie, LSB, Linksschenkelblock, RSB, Rechtsschenkelblock, Schenkelblock, Herzinsuffizienz, schmale QRS-Komplexe, linksventrikuläre Dyssynchronie, Reanimation, Kardiologie, EPU, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Keine Vorteile der CRT bei Patienten mit Herzinsuffizienz und schmalen QRS-Intervallen 

STUDIEN-HINTERGRUND: Die Indikation zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) besteht für Patienten mit Herzinsuffizienz auch beim Vorliegen verlängerter QRS-Intervalle (> oder = 120 ms) zusätzlich zu weiteren funktionellen Kriterien. Einige Patienten mit schmalen QRS-Komplexen und echokardiographischen Zeichen einer linksventrikulären Dyssynchronie könnten ebenfalls von einer CRT profitieren.

METHODEN: 172 Patienten mit Standardindikation für einen implantierbaren Cardioverter/Defibrillator wurden in die Studie eingeschlossen. Die Patienten wurden für 6 Monate randomisiert zwei Gruppen (mit CRT und ohne CRT) zugeordnet. Als primärer Endpunkt wurde nach 6 Monaten der Anteil von Patienten bestimmt, bei denen der maximale Sauerstoffverbrauch um mindestens 1,0 ml pro Kilogramm Körpergewicht pro Minute während eines cardiopulmonalen Trainings anstieg.

ERGEBNISSE: Nach 6 Monaten war der Anteil von Patienten, die den primären Endpunkt erreichten, in der CRT- und der Kontrollgruppe gleich (46% CRT-Gruppe und 41% Kontrollgruppe). In einer zuvor festgelegten Subgruppe mit  einem QRS-Intervall von mindestens 120 ms nahm der maximale Sauerstoffverbrauch in der CRT-Gruppe zu (p = 0,02). In der Subgruppe mit einem QRS-Intervall von weniger als 120 ms (p = 0,45) blieb er unverändert. Bei 14 Patienten der CRT-Gruppe (16,1%) musste insgesamt 24 mal Herzversagen mittels intravenöser Therapie behandelt werden, desgleichen in 41 Fällen bei 19 Patienten der Kontrollgruppe (22,3%). Der Unterschied war nicht signifikant.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei Patienten mit mäßiger bis schwerer Herzinsuffizienz wurde der maximale Sauerstoffverbrauch durch eine CRT nicht verbessert. Dies legt nahe, dass Patienten mit Herzinsuffizienz und schmalen QRS-Intervallen von einer CRT nicht profitieren.

  1. John F. Beshai et al: Cardiac-Resynchronization Therapy in Heart Failure with Narrow QRS Complexes. NEJM 2007, Volume 357:2461-2471

 

 

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Stand: 25. Mai 2013