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Neugeborenen Ikterus (Gelbsucht): Voraussage von Hyperbilirubinämie bei Neugeborenen, 2008

Schlüsselwörter: Neugeborenen Ikterus, Geburt, Schwangerschaft, Bilirubin, Gelbsucht Voraussage, Risiko, Hyperbilirubinämie, Baby, Neugeborene, neonatal, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Bilirubinspiegel vor Entlassung und das Gestationsalter hatten den höchsten Voraussage-Wert.

Studie in Pediatrics (1)

Ein Vergleich verschiedener Ansätze zur Risikobestimmung schwerer neonataler Hyperbilirubinämie bei terminnahen und termingerechten Neugeborenen.

ZIEL: Die Vorhersagegenauigkeit verschiedener Ansätze zur Risikobestimmung von schwerer neonataler Hyperbilirubinämie wurde verglichen.

PATIENTEN UND METHODEN: In der Abteilung für Neonatologie der Klinik der University of Pennsylvania wurde eine prospektive Kohortenstudie mit 823 terminnahen und termingerechten Neugeborenen durchgeführt. Die mütterlichen, kindlichen und geburtsbezogenen Risikofaktoren für eine schwere Hyperbilirubinämie wurden anhand von Patientenakten, strukturierten Eltern-Befragungen und Bewertung durch das Pflegepersonal erfasst. Eine transkutane Bilirubinbestimmung wurde bis zur Entlassung täglich und anschließend einmal zwischen dem 3. und 8. Lebenstag im Rahmen eines Hausbesuchs von einer Hebamme durchgeführt. Bei Ansätzen zur Risikobestimmung von schwerer neonataler Hyperbilirubinämie wurde die Vorhersagegenauigkeit mittels c-Statistik verglichen. Schwere neonatale Hyperbilirubinämie definierte sich durch einen Bilirubinspiegel, der zu jedem Zeitpunkt nach Geburt den lebensalterbezogenen Grenzwert zur Indikation einer Phototherapie (American Academy of Pediatrics, 2004) überschritt oder bis zu 1 mg/dl (17 µmol/l) darunter lag. Folgende Ansätze wurden verglichen: (1) ein Bilirubinspiegel vor Entlassung (Lebensalter < 52 Stunden) innerhalb des Risikobereichs im lebensalterbezogenen Normogramm, (2) klinische Risikofaktoren ausgenommen des Bilirubinspiegels vor Entlassung, (3) eine Kombination aus Bilirubinspiegel im Risikobereich und zusätzlichen klinischen Risikofaktoren.

ERGEBNISSE: 48 Patienten (6%) entwickelten eine schwere neonatale Hyperbilirubinämie. Die Bilirubinbestimmung vor Entlassung (Lebensalter < 52 Stunden) innerhalb des Risikobereichs im lebensalterbezogenen Normogramm und die Kombination multipler anderer klinischer Risikofaktoren hatten dieselbe Vorhersagegenauigkeit für eine schwere neonatale Hyperbilirubinämie. Lediglich der klinische Risikofaktor Gestationsalters zusätzlich zum Bilirubinspiegel konnte die Vorhersagegenauigkeit insgesamt verbessern. Bei Stratifikation der Patienten nach Bilirubinspiegel im Risikobereich und Gestationsalter ergab sich eine große Gruppe von Neugeborenen (n = 523 [70%]) mit einem sehr niedrigen Risiko (0,2%) für eine schwere neonatale Hyperbilirubinämie, eine kleine Gruppe von Neugeborenen (n = 127 [17%]) mit einem niedrigen Risiko (4%)  und eine noch kleinere Gruppe von Neugeborenen (n = 100 [13%]) mit hohem Risiko (42%).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Risiko eines Neugeborenen, eine schwere neonatale Hyperbilirubinämie zu entwickeln, lässt sich einfach und genau anhand des Bilirubinspiegels vor Entlassung und des Gestationsalters bestimmen. 

  1. Keren R et al. A comparison of alternative risk-assessment strategies for predicting significant neonatal hyperbilirubinemia in term and near-term infants. Pediatrics 2008 Jan; 121:e170.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013