Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Revaskularisation bei koronarer Mehrgefäßerkrankung: Bypass oder PCI? 2008

Schlüsselwörter: PCI, Ballondilatation, Ballonerweiterung, PTCA, Bypass, Stents, Todesfälle, Sterblichkeit, Medikamenten-Stent, komplexe Koronarläsione, Reduktion der kardialen Todesfälle, Sterblichkeit, Mortalität, KHK, ACR, Herzinfarkt, Krankheit, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Studie (1): Für die meisten Patienten war Outcome nach 18 Monaten bei Herzbypass besser. Eine frühere Studie hatte ähnliche Ergebnisse gezeigt. (2)

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Medikamentenbeschichteter Stent versus arteriocoronarer Bypass bei coronarer Mehrgefäßerkrankung

HINTERGRUND:  In zahlreichen Studien wurde der Outcome von arteriocoronarer- Bypass (ACB)-Operation und Koronarstent-Implantation, zwei konkurrierenden Behandlungsmethoden bei coronarer Mehrgefäßerkrankung, verglichen. Seit Einführung von medikamentenbeschichteten Stents erschienen allerdings nur noch wenige Studien.

METHODEN: Analysiert wurden Patienten mit Mehrgefäßerkrankung, die zwischen 1. Oktober 2003 und 31. Dezember 2004 in New York State entweder einen medikamentenbeschichteten Stent oder einen ACB erhielten. Die im Zeitraum bis 31. Dezember 2005 aufgetretenen Komplikationen (Versterben, Versterben oder Myokardinfarkt, erneute Revaskularisierung) wurden nach Korrektur der Unterschiede in den vorbestehenden Risikofaktoren verglichen.

ERGEBNISSE: In Vergleich zu medikamentenbeschichteten Stents war der ACB mit einer niedrigeren Rate für Versterben innerhalb von 18 Monaten sowie für Versterben oder Myokardinfarkt assoziiert. Dies galt sowohl für Patienten mit Dreigefäßerkrankung als auch mit Zweigefäßerkrankung. Bei Dreigefäßerkrankung betrug das  adaptierte Hazard Ratio für Versterben bei Patienten mit ACB im Vergleich zu Patienten mit Stent 0,80 (95 %-Konfidenzintervall [KI] 0,65 bis 0,97). Die adaptierte Überlebensrate lag bei 94,0% versus 92,7% (p=0,03). Das adaptierte Hazard Ratio für Versterben oder Myocardinfarkt lag bei 0,75 (95%-KI 0,63 – 0,89) und die adaptierte Überlebensrate ohne Myokardinfarkt bei 92,1% versus 89,7% (p<0,001). Bei Zweigefäßerkrankung betrug das adaptierte Hazard Ratio für Versterben bei Patienten mit ACB im Vergleich zu Patienten mit Stent 0,71 (95 %-KI 0,57 - 0,89). Die adaptierte Überlebensrate lag bei 96,0% versus 94,6% (p=0,003). Das adaptierte Hazard Ratio für Versterben oder Myocardinfarkt lag bei 0,71 (95%-KI 0,59 – 0,87) und die adaptierte Überlebensrate ohne Myokardinfarkt  bei 94,5% versus 92,5% (p<0,001). Patienten mit ACB wiesen außerdem eine niedrigere Rate erneuter Revaskularisierung auf.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Für Patienten mit Mehrgefäßerkrankung ist die Mortalitätsrate beim Einsatz eines ACB nach wie vor niedriger als bei Implantation eines medikamentenbeschichteten Stents. Außerdem ist der ACB mit einer niedrigeren Rate für Versterben oder Myokardinfarkt sowie für erneute Revaskularisierung assoziiert.

  1. Hannan EL et al. Drug-eluting stents vs. coronary artery bypass grafting in multivessel coronary disease. N Engl J Med 2008 Jan 24; 358:331.

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013