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Hormonersatztherapie-Abbruch 2002: Folgedaten der WHI-Studienteilnehmerinnen, 2008

Schlüsselwörter: Hormontherapie, Hormonsubstitution, Postmenopause, Primärprävention, Wechseljahre, Herzinfarkt, Thrombose, Östrogen, Progestin, Hormonersatztherapie, Brustkrebs, Nebenwirkung, Wechseljahre, Menopause, KHK, Koronare Herzkrankheit, Myokardinfarkt, Frauen, Schlaganfall und Lungenembolie, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Die meisten Risiken sind zurückgegangen, Krebsrisiko jedoch persistiert weiterhin 

In den USA wurde die Women’s Health Initiative (WHI) 2002 abgebrochen. Die Zwischenergebnisse hatten gezeigt, dass die langfristige Behandlung postmenopausaler Frauen mit Östrogen-Gestagen-Kombinationen das Risiko von Brustkrebs, Koronarer Herzkrankheit (KHK), Schlaganfall und venöse Thromboembolien erhöht. Eine aktuelle Studie (1) hat die „follow-up“-Daten der ca. 95% der ursprünglichen Teilnehmer  2,5 Jahre nach Studienabbruch analysiert.

Während der zweiundhalbjährigen Postinterventionsperiode hat sich das Risiko der Frauen für Koronarer Herzkrankheit (KHK), venöse Thromboembolien, Schlaganfall, Kolorektalkrebs und Knochenbrüche  ähnliche Werte wie in der Placebo-Gruppe erreicht, also normalisiert.

Jedoch war in der  Hormonersatztherapie-Gruppe das Risiko für neue Neoplasien verschiedener Art in der Beobachtungszeit weiterhin um 24% höher als in der Placebogruppe.  Gleichzeitig war das Risiko für Brustkrebs in der Hormonersatztherapie-Gruppe zwar höher,  aber statistisch nicht signifikant. Das globale Index für Risiken und Nutzen für Hormonersatztherapie war weiterhin negativ. 

Fazit: Die kardiovaskulären Risiken der Frauen haben sich 2,5 Jahre nach  Hormonersatztherapie-Abbruch normalisiert. Es wurde jedoch weiterhin ein höheres Krebsrisiko festgestellt. Daher sollten die Frauen in der früheren Hormonersatztherapie-Gruppe weiterhin prospektiv beobachtet werden. 

  1. Heiss G et al. Health risks and benefits 3 years after stopping randomized treatment with estrogen and progestin. JAMA 2008 Mar 5; 299:1036.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013