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Gastroösophagealer Reflux-Krankheit (Sodbrennen): empirische Behandlung mit Esomeprazol (Nexium®) vs. Endoskopie-orientierte Behandlung, 2008

Schlüsselwörter: Sodbrennen, Omeprazol, Reflux, Ösophagitis, Asthma, Vorteile, Nexium, Therapie, Refluxösophagitis, GERD, Gastro, Protonenpumpenhemmer, Esomeprazol, Nexium, Gastroskopie, Endoskopie, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Empirische Therapie von gastroösophagealer Reflux-Krankheit (GERD; Sodbrennen) mit Protonenpumpenhemmern war bei Patienten ohne Alarmsymptome (Gewichtsabnahme, Schluckbeschwerden, Teerstuhl) genauso effektiv und war zudem preisgünstiger als die endoskopie-orientierte Behandlung.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Behandlungs-Strategie für Patienten mit gastroösophagealer Reflux-Krankheit: Ein Vergleich zwischen empirischer Behandlung mit Esomeprazol und Endoskopie-orientierter Behandlung.

 

ZIEL: Es wird diskutiert ob Patienten mit typischen Symptomen einer gastroösophagealen Reflux-Krankheit (engl. GERD) ohne Alarm-Zeichen empirisch behandelt oder einer Endoskopie unterzogen werden sollten. Das Ziel dieser Studie war es, einerseits die Wirksamkeit der beiden Strategien (empirische bzw. Endoskopie-orientierte Behandlung) zu untersuchen, sowie die direkten Kosten und den Einfluss auf die Gesundheits-bezogene Lebensqualität (engl. HRQL) in einer großen Population mit gastroösophagealer Reflux-Krankheit zu untersuchen.

METHODEN: Insgesamt wurden 612 Patienten randomisiert entweder empirischer Behandlung mit einmal täglich 40 mg Esomeprazol (Gruppe 1, N = 309) oder einer Endoskopie mit einer von den Ergebnissen dieser Untersuchung abhängigen Therapie (Gruppe 2, N = 303, einmal täglich 40 mg Esomeprazol für Patienten mit Reflux-Ösophagitis bzw. einmal täglich 20 mg Esomeprazol für Patienten ohne Ösophagitis) zugeteilt. Nach vierwöchiger Behandlung folgte in beiden Gruppen eine Erhaltungstherapie mit einmal täglich 20 mg Esomeprazol. Direkte Kosten sowie die Gesundheits-bezogene Lebensqualität wurden in beiden Behandlungs-Armen untersucht.

ERGEBNISSE: Am Ende der akuten Behandlungsphase (Woche 4) hatten 267 Patienten in Gruppe 1 (86,4%) sowie 265 Patienten in Gruppe 2 (87,5%) auf die Therapie angesprochen (intention-to-treat Analyse, P=0,878). Empirische Behandlung zeigte sich als kostengünstig da sie 38,72 € pro Patient einsparte. Am Ende der Erhaltungstherapie in Woche 24 hatte ein ähnlicher großer Anteil beider Gruppen auf die Therapie angesprochen (71,8% bzw. 68,3%, P=0,389). Gesundheits-bezogene Lebensqualität verbesserte sich vom Startpunkt bis zur 24. Woche in beiden Gruppen (Unterschiede zwischen den beiden Gruppen waren nicht bedeutend).

SCHLUSSFOLGERUNG: Bei Patienten mit gastroösophagealer Reflux-Krankheit ist eine empirische Behandlung mit Esomeprazol kostengünstig verglichen mit Endoskopie-orientierter Behandlung und hat keinen negativen Einfluss auf die Gesundheits-bezogene Lebensqualität des Patienten. Diese Ergebnisse sollten beachtet werden bei der Behandlung von Patienten mit gastroösophagealer Reflux-Krankheit in der klinischen Praxis.

  1. Giannini EG et al. Management strategy for patients with gastroesophageal reflux disease: A comparison between empirical treatment with esomeprazole and endoscopy-oriented treatment. Am J Gastroenterol 2008 Feb; 103:267.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013