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Leistenbruch:
Langzeitdaten des Vergleichs Laparoskopische-Hernien-Operation vs.
offene Operation, 2008
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| Schlüsselwörter:
Inguinalhernie, Inguinoskrotalhernie, Laparoskopische
Hernien-Operation, Komplikationen, Nebenwirkungen, Hernienreparatur,
laparoskopische transabdominale präperitoneale, TAPP und
Mesh-Implantation, Laparoskopie, TEP, laparoscopic totally
extraperitoneal hernia repair, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und
Studien. |
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Eine
Kurzzeit-Studie in Surgery hatte 2003 (2) gezeigt,
dass die laparoskopische Hernienreparatur
kurzfristig zu weniger Komplikationen (weniger
postoperative Schmerzen, schnellere Erholung) als
die offene Operation führt. Jetzt haben die
Mediziner die Ergebnisse der 7-jährigen
Beobachtungsphase der gleichen Studienteilnehmer
analysiert (1).
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Die
Daten zeigten, dass chronische Hodenschmerzen in der
Laparoskopie-Gruppe häufiger als in der
Offene-OP-Gruppe (14% vs. 1%) auftraten. Vier
Patienten in der Laparoskopie-Gruppe, jedoch keiner
in der Offene-OP-Gruppe, müssten wegen
Komplikationen (wie Dünndarmverschluss,
Umbilikalhernie, Neuralgien) operiert werden.
Sensibilitätsstörung in der Leistengegend trat in
der OP-Gruppe häufiger auf. Hernienrezidiv war mit
5% in beiden Gruppen ähnlich.
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Fazit:
Die Langzeit-Ergebnisse zeigten in beiden Gruppen
insgesamt gute Resultate mit niedrigen
Leistenhernie-Rezidivraten.
Zwischen
den Gruppen gab es geringe Unterschiede: In der
Laparoskopie-Gruppe kam es häufiger zu chronischen
Hodenschmerzen und in der Offene-OP-Gruppe öfter
zur Sensibilitätsstörung in der Leistengegend..
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Hallén
M et al. Laparoscopic extraperitoneal inguinal
hernia repair versus open mesh repair: Long-term
follow-up of a randomized controlled trial.
Surgery 2008 Mar; 143:313
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Bodil
Andersson et al: Laparoscopic extraperitoneal
inguinal hernia repair versus open mesh repair:
A prospective randomized controlled trial.
Surgery, Volume 133, Issue 5, Pages 464-472 (May
2003).
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