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Biomarker: D-Dimer und Entzündungsmarker sind mit einer Kurzzeit-Mortalität assoziiert, 2008

Schlüsselwörter: Biomarker, Marker, Entzündung, Thrombose, Mortalität, Sterblichkeit, D-Dimer, Entzündungsmarker Kurzzeit-Mortalität, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Thromben und Entzündungen sind in der Pathogenese der akuten kardiovaskulären Ereignissen involviert. Eine neue Studie ging der Frage nach, ob die Marker dieser Ereignisse für sich als Prädiktoren für die Kurzzeitmortalität eingesetzt werden können. Die Ergebnisse zeigten, dass D-Dimer und Entzündungsmarker mit einer Kurzzeit-Mortalität verknüpft sind. Die Ergebnisse der aktuellen Studie (1) müssten validiert werden, bevor sie klinisch angewendet werden können.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Biomarker für Inflammation und Thrombose als Prädiktoren für die Kurzzeitmortalität bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit   

Traditionelle Risikofaktoren für die Atherosklerose sagen langfristig kardiovaskuläre Ereignisse mit einer hohen Wahrscheinlichkeit voraus, sind jedoch schlechte Prädiktoren für solche Ereignisse in naher Zukunft. Das Ziel einer prospektiven Kohortenstudie in den „Annals of Internal Medicine“ war zu bestimmen, ob erhöhte D-Dimer-Werte und erhöhte inflammatorische Biomarker bei Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit der unteren Extremität enger mit der Kurzzeitmortalität als mit der Langzeitmortalität verknüpft sind und ob ein größerer Anstieg der Biomarker mit einer höheren Mortalität während des ersten Jahres nach dem Anstieg als während späterer Jahre assoziiert ist. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 3,4 Jahre. Bei 377 Männern und Frauen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit wurden gemessen: Mortalität innerhalb eines Jahres nach der Biomarkermessung, innerhalb von ein bis zwei Jahren nach der Biomarkermessung und innerhalb von zwei bis drei Jahren nach der Biomarkermessung. Cox-Regressionsanalysen wurden durchgeführt um die Zusammenhänge zwischen den Biomarker-Werten bzw. den Veränderungen der Biomarkerwerte mit der Mortalität aus kardiovaskulärer Ursache und der Gesamtmortalität zu untersuchen.  

Ergebnisse: 76 Patienten (20%) verstarben innerhalb der Nachbeobachtungszeit. Höhere Werte der D-Dimere, des C-reaktiven Proteins und des Serumamyloids A waren assoziiert mit einer höheren Gesamtmortalität bei den Patienten, die innerhalb eines Jahres nach der Biomarkermessung verstarben ebenso bei den Patienten, die innerhalb von ein bis zwei Jahren nach der Messung verstarben. Höhere Werte der Biomarkers waren jedoch nicht mit der Gesamtmortalität innerhalb von zwei bis drei Jahren nach der Messung assoziiert. Ähnliche Ergebnisse wurden bei der Mortalität aus kardiovaskulärer Ursache beobachtet. Größere Anstiege der Biomarker waren sowohl mit einer höheren Gesamtmortalität als auch mit einer höheren Mortalität aus kardiovaskulärer Ursache im darauf folgenden Jahr assoziiert. Die geringe Anzahl an Todesfällen limitierte jedoch die statistische Aussagekraft der Analysen.  

Fazit: Unter den Personen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) sind die Werte an zirkulierenden D-Dimeren und inflammatorischen Markern innerhalb von ein bis zwei Jahren vor dem Tode höher als in Zeiträumen, die länger vor dem Todeszeitpunkt lagen. Ansteigende Werte bei den D-Dimeren und den inflammatorischen Markern sind bei Personen mit pAVK unabhängig voneinander assoziiert mit einer höheren Mortalität.  

  1. Vidula H et al. Biomarkers of inflammation and thrombosis as predictors of near-term mortality in patients with peripheral arterial disease: A cohort study. Ann Intern Med 2008 Jan 15; 148:85.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013