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Regelmäßig
Frühstücken reduziert Gewichtszunahme, 2008
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| Schlüsselwörter:
Essen, Schule, Frühstücken, Jugend, Adipositas, abnehmen, Kind,
Coca Cola, Übergewicht, Kinder, Diät, Süßgetränke,
Körpergewicht adipösen Teenager, Jugendliche, Frühstück,
Mittagessen, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Häufigkeit
des Frühstückens und Body-Mass-Index waren bei
einer aktuellen Studie (1) miteinander umgekehrt
assoziiert.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Regelmäßiges
Frühstück und Gewichtsveränderungen bei
Jugendlichen: Das EAT („Eating among
Teens“)-Projekt
Die
Häufigkeit, mit der gefrühstückt wird, sinkt während
der Adoleszenz und in Querschnittstudien wurde ein
umgekehrter Zusammenhang mit dem Körpergewicht
gefunden. Allerdings gibt es bisher wenig
prospektive Studien zu diesem Thema.
Eine
Studie, die in „Pediatrics“ erschien,
wurde durchgeführt, um eine Assoziation zwischen
der Häufigkeit, mit der gefrühstückt wird und den
Gewichtsveränderungen bei Heranwachsenden zu
untersuchen. Das Projekt EAT („Eating Among
Teens“) war eine Langzeitstudie über einen
5-Jahres-Zeitraum an der University of Minnesota
School of Public Health über Essgewohnheiten und
Gewichtsveränderungen bei 2216 Heranwachsenden. Die
Beobachtungszeiträume erstreckten sich von 1998 bis
1999 (Zeitraum 1) und 2003 bis 2004 (Zeitraum 2).
Multivariable lineare Regression wurde verwendet um
den Zusammenhang zwischen regelmäßigem Frühstück
und BMI-Veränderungen zu untersuchen mit Anpassung
des Alters, des sozioökonomischen Status, der Rasse
und der körperlichen Aktivität.
Im
Zeitraum 1 war ein regelmäßiges Frühstück direkt
assoziiert mit der Aufnahme an Kohlenhydraten und
Ballaststoffen, mit dem sozioökonomischen Status,
mit der weißen Rasse und mit der körperlichen
Aktivität, hingegen umgekehrt assoziiert mit
Rauchen, Alkoholkonsum und Diäten sowie
gewichtskontrollierendem Verhalten. Bei
Querschnittstudien in den Zeiträumen 1 und 2
blieben die Zusammenhänge zwischen der Frühstückshäufigkeit
und dem BMI weitgehend unabhängig von allen Störvariablen
und diätetischen Faktoren. Gewichtsbezogene
Faktoren (Bedenken, Verhalten und psychischer Druck)
lieferten wenig Erklärung für die Zusammenhänge
zwischen Frühstück und BMI. Bei prospektiven
Analysen war die Frühstückshäufigkeit umgekehrt
assoziiert mit dem BMI im Sinne einer
Dosis-Wirkungs-Beziehung. Weitere Anpassung der Störvariablen
und der diätetischen Faktoren schien den
Zusammenhang nicht zu erklären, die Anpassung der
gewichtsbezogenen Faktoren schien jedoch eine
teilweise Erklärung zu liefern.
Fazit:
Obwohl experimentelle Studien benötigt werden, um
zu verifizieren, ob der Zusammenhang zwischen Frühstück
und Körpergewicht zufälliger Natur ist,
unterstreichen unsere Ergebnisse die Bedeutung eines
regelmäßigen Frühstücks bei Heranwachsenden. Zukünftige
Studien sollten die Rolle der Frühstücksgewohnheiten
bei Jugendlichen, die besonders um ihr Gewicht
besorgt sind, weiter untersuchen.
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Timlin
MT et al. Breakfast eating and weight change in
a 5-year prospective analysis of adolescents:
Project EAT (Eating Among Teens). Pediatrics
2008 Mar; 121:e638.
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