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Osteoporose
und Frakturrisiko: Neue Methoden zur Risiko-Strafizierung: FRAX
& Co., 2008
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| Schlüsselwörter:
Frauen, Biphosphonate, Frax, Knochenschwund,
Hüftfraktur-Risikorechner, Fraktur, Depression, Biphosphonat,
Menopause, Fraue, Knochen, Osteoporose, Frakturrisiko, risiken,
Rechner, Risiko, Kalkulator, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und
Studien. |
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Studie:
Neue Tabellen und Risiko-Strafizierungen erleichtern
die Therapie-Entscheidungen zur
Osteoporose-Therapie, ähnlich wie Framingham-Score
zur Therapie der kardiovaskulären Krankheiten.
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Knochen-Dichte-Messungen
(BMD) werden eingesetzt, um Entscheidungen zur
Osteoporose-Therapie zu treffen. Veränderung der
Knochenmineraldichte (T-Scores) ist jedoch nur
eines der vielen Faktoren, das das absolute
Frakturrisiko beeinflusst.
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Forscher
entwickeln neue Voraussage-Modelle, um das
Frakturrisiko besser quantifizieren zu können.
Eines davon ist das statistische FRAX-Modell,
das von WHO unterstützt wurde. Es ist ein Prädiktionsmodell
zum Voraussage vom 10-Jahresrisiko für Hüftfraktur
und andere grosse Frakturen. Das FRAX-Modell berücksichtigt
neben Alter, Geschlecht, BMD und Body-Mass-Index
sieben weitere Risikofaktoren. Einen ähnlichen Hüftfraktur-Risikorechner
hatten US-Mediziner 2007 vorgestellt, mit dem das
Risiko von Hüftfrakturen berechnet werden kann. Er
basiert auf 11 Risikofaktoren, die in der Women’s
Health Initiative (WHI) an postmenopausalen Frauen
ermittelt wurde.
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Ausgehend
vom FRAX-Modell haben US-Wissenschaftler in einem
weiteren Schritt eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt,
und dabei WHO-Daten und zusätzliche
US-amerikanische Daten verwendet (1, 2)
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Die
Forscher haben dabei berechnet, dass das
10-Jahresrisiko für Hüftfraktur 3% betragen müsste,
damit die Vorsorge-Maßnahmen überhaupt
kosteneffektiv sind. In die Kostenanalyse flossen
mehrere Daten wie Kosten der Biphosphanate oder auch
Kostenersparnisse durch Reduktion der
Frakturbehandlung infolge der Präventionsmaßnahmen.
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In
einer zweiten Studie haben die Forscher dann
Tabellen entwickelt, die das Frakturrisiko in Abhängigkeit
von Risikofaktoren und T-Scores zeigen. Zum Beispiel
eine Frau mit einer T-Score von –2,5 (und somit
mit verminderter Knochendichte), mit normaler
Body-Mass-Index und ohne weitere Risikofaktoren würde
im Alter von 65 Jahren die Schwelle von 3% für
10-Jahres-Frakturrisiko überschreiten. Somit wäre
sie eine Kandidatin für Osteoporose-Therapie.
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Fazit:
Über die Entscheidung zur Osteoporose-therapie gibt
es auch in Deutschland immer noch Unklarheiten.
Diese Tabellen auf der Grundlage vom FRAX-Modell, die verschiedene Risikofaktoren und
Knochen-Dichte-Messungen mit Kosteneffektivität
kombinieren, könnten die Entscheidungen zur
Osteoporose-Therapie erheblich erleichtern. In den
USA haben sie schon Zugang zu Therapeiempfehlungen
von National
Osteoporosis Foundation gefunden.
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- Tosteson
ANA et al. Cost-effective osteoporosis treatment
thresholds: The United States perspective.
Osteoporos Int 2008 Apr; 19:437
- Dawson-Hughes
B et al. Implications of absolute fracture risk
assessment for osteoporosis practice guidelines
in the USA. Osteoporos Int 2008 Apr; 19:449.
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