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Stenose der linken Haupt-Koronararterie (LCA): Stenting vs. Bypass, 2008

Schlüsselwörter: Stenting, linker Haupt-Koronararterie, PTCA, Herzinfarkt, Herzchirurgie, Stent, Herz-Bypass, ACC 2006, Stents, PCI, Krankheit, Therapie, linke Hauptstammarterie, LCA,  Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

In einer aktuellen randomisierten Studie (1) war Stenting der linken Hauptstammarterie ähnlich effektiv, wie Bypass-Operation. Die Fallzahl war jedoch relativ klein und die Beobachtungszeit betrug etwa 2 Jahre. 

Eine weitere nicht-randomisierte Vergleichsstudie (2), in der Stenting der linken Hauptstammarterie (PCI-Gruppe: 1102 Patienten) mit Bypass (1138 Patienten) verglichen wurde, zeigte ebenfalls keine signifikanten Outcome-Unterschiede zwischen beiden Verfahren. Hier betrug die Nachbeobachtungszeit 3 Jahre.  

Die Autoren der Studie fordern größere randomisierte Studien zur Validierung dieser Ergebnisse, bevor 

man anhand dieser Daten die derzeitigen Vorgehensweisen in der Praxis ändert. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Akute und späte Ergebnisse der Stentversorgung einer Stenose der ungeschützten linken Haupt-Koronararterie im Vergleich zu chirurgischer Revaskularisierung  

ZIELE: Der Zweck dieser Studie war es, die kurz- und langfristigen Ergebnisse perkutaner und chirurgischer Revaskularisation der linken Haupt-Koronararterien-Stenose miteinander zu vergleichen. HINTERGRUND: Stentversorgung der ungeschützten linken Haupt-Koronar-Arterie (engl. ULMCA) wird als Alternative zur Bypass-Operation untersucht.

METHODEN: Es wurden 105 Patienten mit ULMCA randomisiert entweder einer perkutanen Koronar-Intervention (engl. PCI; 52 Patienten) oder einer Koronararterien-Bypass-Transplantation (engl. CABG; 53 Patienten) zugeteilt. Der primäre Endpunkt war die Veränderung der links-ventrikulären Ejektions-Fraktion 12 Monate nach der Intervention. Sekundäre Endpunkte waren u.a. nach 30 Tagen bedeutende ungünstige Ereignisse (engl. MAE), bedeutende ungünstige kardiale und zerebrovaskuläre Ereignisse (engl. MACCE), Dauer des Krankenhausaufenthaltes, Versagen des Ziel-Gefäßes (engl. TVF), Grad der Angina und Belastungtoleranz nach einem Jahr, sowie generelles bzw. MACCE-freies Überleben.

ERGEBNISSE: Ein bedeutsamer Anstieg der links-ventrikulären Ejektions-Fraktion in der Nachuntersuchung nach 12 Monaten wurde nur in der PCI-Gruppe gefunden (3,3 +/- 6,7% nach PCI gegenüber 0,5 +/- 0,8% nach CABG; p=0,047). In beiden Gruppen erreichten die Patienten gleiche Ergebnisse in den Belastungstests, auch der Grad der Angina verbesserte sich in beiden Gruppen gleichermaßen. PCI war assoziiert mit einem niedrigeren 30-Tage Risiko sowohl eines MAE (p<0,006), eines MACCE (p=0,03), als auch mit einem kürzeren Krankenhausaufenthalt (p=0,0007). Das generelle wie auch das MACCE-freie 1-Jahres Überleben war vergleichbar. Ziel-Gefäß-Versagen des linken Hauptstamms war vergleichbar in beiden Gruppen. Während der Nachuntersuchung nach 28,0 +/- 9,9 Monaten wurden drei Todesfälle in der PCI-Gruppe sowie 7 Todesfälle in der CABG-Gruppe gefunden (p=0,08).

SCHLUSSFOLGERUNG: Patienten mit einer Erkrankung der ungeschützten linken Haupt-Koronararterie, die mit PCI behandelt wurden, hatten günstigere frühe Ergebnisse im Vergleich zur CABG-Gruppe. Nach einem Jahr hatte sich die links-ventrikuläre Ejektions-Fraktion nur in der PCI-Gruppe bedeutend verbessert. Nach mehr als zwei Jahren war das MACCE-freie Überleben in beiden Gruppen ähnlich, doch war ein Trend erkennbar zum verbesserten Überleben nach PCI.

  1. Buszman PE et al. Acute and late outcomes of unprotected left main stenting in comparison with surgical revascularization. J Am Coll Cardiol 2008 Feb 5; 51:538.  

  2. Seung KB et al. Stents versus coronary-artery bypass grafting for left main coronary artery disease. N Engl J Med 2008 Apr 24; 358:1781.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013