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Kortison-induzierte Osteoporose: Parathormon Teriparatid (Forsteo®) vs. Biphosphonat Alendronat (Fosamax®), 2008

Schlüsselwörter: Kortison, Cortisol, Steroide, Prednisolon, Cortison, Kortikosteroide, Biphosphonate, Alendronat, Fosamax, Teriparatid, Cortikosteroide Forsteo, Osteoporose, Biphosphonat, Knochendichte, Frauen, Postmenopause, Männer, Fraktur, Knochenfraktur, primäre oder hypogonadale Osteoporose, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Studie: Therapie mit dem Parathormon Teriparatid (Forsteo®) war mit einer signifikant höheren Knochenmineraldichte (BMD) und geringerer Rate an vertebralen Frakturen assoziiert, als die Therapie mit dem Biphosphonat Alendronat (Fosamax®). Die Rate der nicht-vertebralen-Frakturen war in den beiden Gruppen gleich.

Die Notwendigkeit der täglichen subkutane Injektioneh und hohe Kosten könnten jedoch einen breiten Einsatz von  Teriparatid (Forsteo®) trotzdem Hindernisse erschweren. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie in NEJM (1): 

Teriparatide oder Alendronat bei Glucocorticoid- induzierter Osteoporose.

HINTERGRUND: Biphosphonate gelten derzeit als Standardtherapie zur Prävention und Therapie der Glucocorticoid-induzierten Osteoporose. Allerdings fehlen Studien zur anabolen Therapie bei Patienten mit Langzeit-Glucocorticoid-Therapie und hohem Frakturrisiko.

METHODEN: In einer randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie über 18 Monate wurde die Gabe von Teriparatide mit Alendronat  bei 428 Frauen und Männern mit Osteoporose verglichen. Die eingeschlossenen Patienten im Alter von 22 bis 89 Jahren hatten zuvor für mindestens 3 Monate Glucocorticoide erhalten (mindestens 5 mg Prednison-Äquivalent pro Tag). 214 Patienten erhielten einmal täglich 20 µg Teriparatide, weitere 214 Patienten erhielten einmal täglich 10 mg Alendronat. Als primärer Outcome der Studie wurde die Veränderung der Knochendichte an der Lendenwirbelsäule bestimmt. Als sekundärer Outcome wurde die Veränderung der Knochendichte an der gesamten Hüfte, die Veränderung von Markern des Knochenumbaus, der Zeitraum bis zur Veränderung der Knochendichte, die Inzidenz von Frakturen und die Sicherheit dokumentiert.

ERGEBNISSE: Bei der letzten Messung war die mittlere Knochendichte (+/-SE) an der Lendenwirbelsäule in der Teriparatide-Gruppe stärker gestiegen als in der Alendronat-Gruppe (7,2 +/-0,7 % versus 3,4 +/-0,7 %; p < 0,001). Ein signifikanter Unterschied der Gruppen zeigte sich nach 6 Monaten (p < 0,001). Nach 12 Monaten war in der Teriparatide-Gruppe die Knochendichte an der gesamten Hüfte stärker gestiegen. In der Teriparatide-Gruppe traten auch seltener Wirbelkörperfrakturen als in der Alendronat-Gruppe auf (0,6% versus 6,1%; p = 0,004). Kein Unterschied der zwei Gruppen ergab sich bei der Inzidenz nicht-vertebraler Frakturen (5,6% versus 3,7%; p = 0,36). In der Teriparatide-Gruppe wiesen signifikant mehr Patienten mindestens einmalig einen erhöhten Serum-Calcium-Wert auf.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei Osteoporose-Patienten mit hohem Frakturrisiko stieg die Knochendichte unter Teriparatide stärker an als unter Alendronat.

  1. Saag KG et al. Teriparatide or alendronate in glucocorticoid-induced osteoporosis. N Engl J Med 2007 Nov 15; 357:2028

 

 

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Stand: 25. Mai 2013