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Meta-Analyse: Die Behandlung mit Statinen zur Schlaganfall-Vorbeugung, 2008

Schlüsselwörter: Schlaganfall-Vorbeugung, Vorsorge, Primäre und sekundäre Prävention, Insult, Statin-Entzug, akutem Schlaganfall, TIA, Ischämie, Apoplex, Cholesterin, Cholesterinsenker, Statin, Atorvastatin, Sortis, Lovastatin, Zocor, Simvastatin, Denan, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Die Ergebnisse einer aktuellen Meta-Analyse (1) bestätigen, dass Statine bei Patienten mit Arteriosklerose das Risiko für nicht-hämorrhagische Schlaganfälle senken.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Behandlung mit Statinen zur Vorbeugung von Schlaganfällen: Eine Meta-Analyse von 121.000 Patienten 
ZIELSTELLUNG: Mehr als 120,000 Patienten haben inzwischen an randomisierten Studien teilgenommen, in denen eine Behandlung mit Statinen zur Vorbeugung von Schlaganfällen untersucht wurde. Ziel der vorliegenden Studie war es, eine umfassende Übersicht über alle randomisierten Studien zu geben, um das therapeutische Potential der Statine bei Schlaganfall zu eruieren.

METHODEN: In 10 elektronischen Datenbanken wurde im Zeitraum bis Dezember 2006 nach entsprechenden Studien gesucht. Zusätzlich wurden Studienautoren sowie Autoren früherer Reviews kontaktiert. Aus den vorhandenen Studiendaten konnten Daten zu Mortalität, Schlaganfallinzidenz, zu den Formen der Schlaganfälle sowie Cholesterin-Serum-Werte extrahiert werden. Diese Daten wurden mittels eines “random-effects model” zusammengführt und eine Meta-Regressionsanalyse durchgeführt.

ERGEBNISSE: Es wurden 42 Studien aufgenommen, in denen eine Statintherapie hinsichtlich der Schlaganfall-Prävention geprüft worden war (n=121.285). Das relative Risiko (RR) betrug 0,84 (95% Konfidenzinterval [KI], 0,79-0,91). Das relative Risiko unter Statinbehandlung hinsichtlich Mortalität (n=116,080) betrug 0,88 (95% KI, 0,83-0,93). Jeder Anstieg des “low-density lipoprotein” (LDL) um eine Einheit resultierte in einem 0,3%igen Anstieg der RR für Tod (P=,02). In 17 Studien wurde der Einfluß der Statin-Behandlung auf die Häufigkeit kardiovaskulär bedingter Todesfälle analysiert (n=57.599, RR 0,81, 95% KI, 0,74-0,90) und in 11 Studien nichthämorrhagische zerebrovaskuläre Ereignisse (n=58.604, RR 0,81, 95% KI, 0,69-0,94). In 11 Studien wurde über die Häufigkeit hämorrhagischer Schlaganfälle (Gesamt n=54.334, RR 0,94, 95% KI, 0,68-1,30) und in 21 Studien über tödliche Schlaganfälle berichtet (Gesamt n=82.278, RR 0,99, 95% KI, 0,80-1,21). In einer Studie wurde über Statinbehandlung zur Sekundärprävention berichtet.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Eine Behandlung mit Statinen verbessert sowohl Mortalität als auch nicht-hämorrhagische Schlaganfälle. Diese Übersicht zeigt die Notwendigkeit auf, eine Langzeitbehandlung mit Statinen bei Patienten mit hohem Risiko vaskulärer Ereignisse in Betracht zu ziehen, jedoch ist Vorsicht geboten bei Patienten mit hohem Risiko für Blutungen.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013