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Prävention
von Stuhl- und Harninkontinenz – US-Empfehlungen 2008
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Stuhlgang, Stuhlinkontinenz, Harninkontinenz, Belastungsinkontinenz,
inkontinenz, Operation, Stammzellen, Zelltherapie, Träufeln, Harn,
Urin lassen, Streßinkontinenz, Frauen, Männer Krankheit, Studie, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Ein
Konferenz der National Institutes of Health in den
USA (1) stellte unter anderem folgendes fest:
Lifestyle-Veränderungen wie Übergewicht-Vermeiden,
erhöhte körperliche Aktivität, gesunde Ernährung
und Rauchabstinenz können das Risiko für Stuhl-
und Harninkontinenz verringern.
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Therapie
von Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz ist sehr
schwierig. Daher ist die Vorsorge (Prävention) umso
wichtiger. Ein Konferenz der National Institutes of
Health in den USA hat die Evidenzlage und
Studiendaten hinsichtlich der Prävention von Stuhl-
und Harninkontinenz analysiert, und folgende
Feststellungen bekanntgegegeben:
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Lifestyle-Veränderungen
wie Übergewicht-Vermeiden, erhöhte körperliche
Aktivität, gesunde Ernährung und
Rauchabstinenz können das Risiko für Stuhl-
und Harninkontinenz verringern
-
Wirksame
Therapie der Komorbiditäten –wie Immobilität,
Harndrang, Durchfall und Verstopfung, Diabetes,
Reizdarmsyndrom, entzündliche Darmerkrankungen,
neurologische Krankheiten sowie Depressionen,)
kann die Entwicklung von Inkontinenz verzögern.
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Beckenboden-Muskeltraining
und Biofeedback-Verfahren können
Schwangerschaft-bedingte Stuhl- und
Harninkontinenz im ersten Jahr nach Geburt
vorbeugen bzw. verbessern. Des Weiteren können
die genannten Maßnahmen Harninkontinenz bei älteren
Frauen und bei Männern, die sich einer
Prostata-Operation unterzogen hatten, vorbeugen.
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Vermeidung
von Routine-Episiotomie (Dammschnitt während
Geburtsvorbereitung) kann Stuhlinkontinenz
vorbeugen
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Eine
Übersichtsarbeit (2) über nicht-chirurgische
Therapie der Harninkontinenz bei Frauen hat des
Weiteren folgendes ergeben:
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Beckenbodentrainings-Programme
und Harnblasen-Training waren bei der Therapie
der Harninkontinenz effektiv (13% mehr
Verschwinden der Symptomatik im Vergleich zu
Placebo)
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Anticholinergische
Medikamente wie Tolterodin (Detrusitol®) können
Harninkontinenz signifikant verbessern bzw.
aufheben (mehr als 18% im Vergleich zur
Placebo).
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Das
Serotonin (5-HT) und Noradrenalin (NA)
Wiederaufnahmehemmer Duloxetin (Cymbalta®)
kann die Harninkontinenz verbessern jedoch nicht
vollständig aufheben.
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Literatur
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- Landefeld
CS et al. National Institutes of Health
state-of-the-science conference statement:
Prevention of fecal and urinary incontinence in
adults. Ann Intern Med 2008 Mar 18; 148:449
- Shamliyan
TA et al. Systematic review: Randomized,
controlled trials of nonsurgical treatments for
urinary incontinence in women. Ann Intern Med
2008 Mar 18; 148:459
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