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Nicht invasive CPAP-Beatmung versus Intubation bei Geburt sehr unreifer Frühgeborener, 2008

Schlüsselwörter: frühgeborene Kinder, Frühchen, posiver Beatmungsdruck, Atmung, Frühgeburt, Nicht invasive CPAP-Beatmung, Intubation, Ventilation, Frühgeborene, Geburt Kind, Babys, Säuglinge, Anästhesie, Narkose, unreifer Frühgeborener, Kinder,Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

CPAP war zwar der Intubation statisch nicht überlegen, aber relative Unterschiede deuten einen kleinen Vorteil von CPAP.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Nasale CPAP-Beatmung versus Intubation bei Geburt sehr unreifer Frühgeborener.

HINTERGRUND: Bei bronchopulmonaler Dysplasie besteht Beatmungs- und Sauerstoffbedarf. In der vorliegenden randomisierten Studie wurde untersucht, ob eine nasale CPAP-Beatmung (nasal continuous positive airway pressure) anstelle von Intubation und Beatmung kurz nach Geburt das Auftreten von Todesfällen und bronchopulmonaler Dysplasie bei sehr unreifen Frühgeborenen reduziert.

METHODEN: 610 Säuglinge mit Geburtstermin zwischen der  25. und 28. Gestationswoche erhielten 5 Minuten nach Geburt in zwei randomisierten Gruppen entweder „CPAP“ oder  „Intubation mit Beatmung“. Der Outcome wurde 28 Tage nach Geburt, in der 36. Woche gemäß Gestationsalter sowie vor Entlassung aus der Klinik bestimmt.

ERGEBNISSE: Im Gestationsalter von 36 Wochen waren 33,9% von 307 Säuglingen der CPAP-Gruppe bereits verstorben oder litten unter bronchopulmonaler Dysplasie. Desgleichen traf für 38,9% der 303 Säuglinge der Intubations-Gruppe zu (Odds Ratio zugunsten von CPAP 0,80; 95%-Konfidenzintervall [KI] 0,58 bis 1,12; p = 0,19). Nach 28 Tagen wies die CPAP-Gruppe ein niedrigeres Sterblichkeitsrisiko und einen niedrigeren Bedarf an Sauerstofftherapie im Vergleich zur Intubations-Gruppe auf (Odds Ratio 0,63; 95%-KI, 0,46 bis 0,88; p = 0,006). Nur wenig Unterschied zeigte sich in der Gesamtmortalität. In der CPAP-Gruppe wurden 46% der Säuglinge während der ersten 5 Tage intubiert, und der Einsatz von Surfactant war auf die Hälfte reduziert. Die Inzidenz eines Pneumothorax lag in der CPAP-Gruppe bei 9% im Vergleich zu 3% in der Intubations-Gruppe (p < 0,001). Es traten keine weiteren schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. In der CPAP-Gruppe wurden weniger Tage mit Beatmung verzeichnet.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei Frühgeborenen mit Geburtstermin zwischen der 25. und 28. Gestationswoche konnten Mortalitätsrate und bronchopulmonale Dysplasie durch eine frühzeitige nasale CPAP im Vergleich zu einer Behandlung mit Intubation nicht signifikant reduziert werden. Obwohl die CPAP-Gruppe eine höhere Inzidenz von Pneumothorax aufwies, benötigten weniger Säuglinge nach 28 Tagen eine Sauerstoffbehandlung und wiesen insgesamt weniger Tage mit Beatmung auf.

  1. Morley CJ et al. Nasal CPAP or intubation at birth for very preterm infants. N Engl J Med 2008 Feb 14; 358:700.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013