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Hormonersatztherapie bei Brustkrebs-Überlebenden, 2008

Schlüsselwörter: Rezidiv, Chemotherapie, Zustand nach, Hormone, WHI, Östrogen, Brustkrebs, Hormontherapie, Östrogen-Gestagen-Kombipräparate, Östrogene, Mammakarzinom, Hormonersatztherapie, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Die groß angelegte Women's Health Initiative Studie (WHI) hatte gezeigt, das eine Kombinations-Hormonersatztherapie das Brustkrebs-Risiko erhöht. In der WHI-Studie waren Frauen mit Zustand nach Brustkrebs ausgeschlossen. Die aktuelle HABIT-Studie (1) liefert jetzt Langzeit-Ergebnisse darüber, ob Hormonersatztherapie auch bei den jenigen Frauen das Brustkrebs-Rezidivrisiko erhöht, die bereits Brustkrebs hatten und nach Therapie überlebten.

Die Ergebnisse der HABIT-Studie (1) zeigten, dass Hormontherapie auch bei  Frauen mit behandeltem Brustkrebs das Rezidivrisiko erhöht.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Erhöhtes Rezidivrisiko nach Hormonersatztherapie bei Patientinnen mit behandeltem Mammakarzinom

Es ist bekannt, dass eine Hormonersatztherapie (HT) das Risiko für Brustkrebs bei gesunden Frauen erhöht, die Auswirkungen auf das Brustkrebsrisiko bei Patientinnen nach behandeltem Mammakarzinom ist jedoch weniger klar. Die randomisierte, nicht placebokontrolllierte noninferiority-Studie (HABITS), die eine HT gegen Menopausenbeschwerden mit der bestmöglichen nichthormonellen Behandlung bei Frauen mit vorangegangener Brustkrebstherapie verglich, wurde wegen Verdacht auf ein erhöhtes Brustkrebsrisiko im Zusammenhang mit der HT vorzeitig abgebrochen. Eine Studie im „Journal of National Cancer Institut“ präsentiert Ergebnisse nach einer erweiterten Nachbeobachtungszeit.  

Von den 447 Frauen, die randomisiert wurde, konnten 442 im Mittel vier Jahre nachbeobachtet werden. Bei 39 von den 221 Frauen, die eine HT erhielten und 17 der 221 Frauen der Kontrollgruppe kam es zu einem Rezidiv des Mammakarzinoms. Die kumulativen Inzidenzen lagen bei der HT-Gruppe bei 22,2% und bei der Kontrollgruppe bei 8%. Am Ende der Nachbobachtungszeit waren in der HT-Gruppe sechs Frauen an Brustkrebs verstorben und sechs lebten, hatten jedoch Fernmetastasen. Bei der Kontrollgruppe waren fünf an Brustkrebs verstorben und vier lebten mit einem metastasierenden Mammakarzinom.  

Fazit: Nach einer verlängerten Nachbeobachtungszeit ergab sich ein klinisch und statistisch signifikant erhöhtes Rezidivrisiko bei Patientinnen, die nach behandeltem Mammakarzinom eine HT erhielten.    

  1. Holmberg L et al. Increased risk of recurrence after hormone replacement therapy in breast cancer survivors. J Natl Cancer Inst 2008 Apr 2; 100:475.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013