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Marihuana-Konsum
und Mortalität nach Herzinfarkt, 2008
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| Schlüsselwörter:
Droge, Marihuana-Missbrauch, Sterblichkeit, Mortalität,
Herzinfarkt, Drogen, LSD, Entzug, Myokardinfarkt,Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Ergebnisse
einer aktuellen Studie (1) zeigt eine Assoziation
zwischen Marihuana-Konsum und höherem Mortalitätsrisiko
bei Herzinfarkt-Überlebenden
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Es
ist bekannt, dass Raucher ein höheres Risiko und
schlechteres Outcome für Herzinfarkt haben. Eine
Kohortenstudie aus den USA überprüfte, ob dies
auch für Marihuana-Konsum gilt.
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Die
Wissenschaftler analysierten die Daten von 1913
Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten hatten.
Sie wurden zudem gefragt, ob sie in dem Jahr vor
Herzinfarkt Marihuana konsumiert hätten.
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Ergebnisse:
Marihuana-Missbrauch wurde von 52 Patienten (2,7%)
berichtet. Insgesamt 317 Patienten starben in der
Beobachtungsphase. Mortalität war bei Patienten mit
einmal wöchentlichem Konsum (hazard ratio 4,2) und
mit Konsum öfter als einmal pro Woche (HR 2,5)
signifikant höher als bei Nicht-Konsumenten. Nach
Anpassung der Daten an Alter und Geschlecht gab es
jedoch ein weiterhin erhöhtes, jedoch nicht mehr
signifikantes Risiko für Mortalität unter den
Marihuana-Konsumenten (HR: 1,9). Im Gegensatz dazu
war aber das nicht-kardiovaskuläre Risiko für
Mortalität in der Marihuana-Gruppe wesentlich höher.
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Fazit:
Die Daten zeigen, dass es eine Assoziation zwischen
Marihuana-Missbrauch und höherem Mortalitätsrisiko
bei Herzinfarkt-Überlebenden gibt.
Die
Kausalität bleibt jedoch noch unklar, da
Marihuana-Konsum vor allem mit nicht-kardiovaskulärer
Mortalität verknüpft war.
Aus
den Daten lässt sich auf jeden Fall schlussfolgern,
dass Marihuana-Missbrauch mit signifikanten
Gesundheitssrisiken einhergeht.
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-
Mukamal
KJ et al. An exploratory prospective study of
marijuana use and mortality following acute
myocardial infarction. Am Heart J 2008 Mar;
155:465.
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