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Bedeutung
einer Herzinsuffizienz bei nichtkardialen
Operationen.
HINTERGRUND:
Die Patientengruppe, die sich größeren
nichtkardialen Operationen unterziehen muss und
kardiovaskuläre Komorbiditäten aufweist, hat sich
in demographischer und epidemiologischer Hinsicht
verändert. Dies erfordert eine aktuelle
Beurteilung, welche Patienten ein erhöhtes Risiko für
Mortalität und erneute Krankenhauseinweisung haben.
In der Studie wurde bei Patienten mit
Herzinsuffizienz, koronarer Herzerkrankung (KHK)
oder keinem von beiden der kurzfristige Outcome nach
größeren nichtkardialen Operationen analysiert.
METHODEN:
Eingeschlossen wurden Patienten mit einem
Mindestalter von 65 Jahren, die dem
fee-for-service-Krankenkostensystem angehörten und
sich zwischen 2000 und 2004 einer von 13 größeren,
nichtkardialen Operationen unterzogen hatten.
Ausgeschlossen wurden Patienten mit Nierenerkrankung
im Endstadium sowie Patienten, die vor Operation
weniger als 1 Jahr dem fee-for-service-System angehörten.
Als Haupt-Outcome wurden die peri-operative Mortalität
und die erneute Einweisung aus beliebigem Grund
innerhalb von 30 Tagen betrachtet.
ERGEBNISSE:
Von 159327 Behandlungen wurden 18% bei Patienten mit
Herzinsuffizienz und 34% bei Patienten mit KHK
durchgeführt. Das bereinigte Hazard Ratio für
Mortalität und erneute Einweisung lag für
Patienten mit Herzinsuffizienz im Vergleich zu
Patienten ohne Herzinsuffizienz oder KHK bei 1,63
(95 % Konfidenzintervall, 1,52-1,74) gegenüber
1,51 (95 % Konfidenzintervall, 1,45-1,58). Bei
Patienten mit KHK im Vergleich zu Patienten ohne
Herzinsuffizienz oder KHK lag das bereinigte Hazard
Ratio für Mortalität und erneute Einweisung bei
1,08 (95 % Konfidenzintervall, 1,01-1,16) gegenüber
1,16 (95 % Konfidenzintervall, 1,12-1,20). Die
Unterschiede erwiesen sich als statistisch
signifikant. Patienten mit Herzinsuffizienz wiesen
ein signifikant höheres Risiko für beide Outcomes
auf als Patienten mit KHK.
SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Ältere Patienten mit Herzinsuffizienz, die sich größeren
Operationen unterziehen müssen, haben ein
wesentlich höheres Risiko für peri-operative
Mortalität und erneute Krankenhauseinweisung als
andere Patienten, einschließlich KHK-Patienten,
welche die gleichen Operationen erhielten. Für eine
wachsende Zahl von Patienten mit Herzinsuffizienz,
die sich größeren nichtkardialen Operationen
unterziehen müssen, sind Verbesserungen in der
peri-operativen Behandlung nötig.
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