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Harninkontinenz bei Frauen und Menopause, 2008

Schlüsselwörter: inkontinent, Schwangerschaft, Frau, Menopause, Flush, Menstruation, Wechseljahre, Stuhlgang, Stuhlinkontinenz, Harninkontinenz, Belastungsinkontinenz, inkontinenz, Operation, Stammzellen, Zelltherapie, Träufeln, Harn, Urin lassen, Streßinkontinenz, Frauen,Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Keine Hinweise, dass Harninkontinenz während Wechseljahre sich verschlechtert. Auch fand sich kein Evidenz für Verbesserung der Harninkontinenz unter Hormonersatztherapie. Also die Daten der aktuellen Studie unterstützt keine Östrogentherapie bei Frauen, die während des Übergangs in die Wechseljahre Harninkontinenz entwickeln. Es sind vielmehr andere Faktoren (wie Gewichtszunahme), die eine Harninkontinenz in dieser Phase begünstigen. Die Daten passen in dieser Hinsicht zu den jüngst veröffentlichten Ergebnissen der Women´s Health Iniative (WHI) und Hormonersatztherapie.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Faktoren, die  - während des Übergangs in die Wechseljahre -  mit einer Verschlechterung und Verbesserung der Harninkontinenz  zusammenhängen. 
ZIEL: Beurteilung, ob der Übergang in die Wechseljahre verbunden ist mit
der Verschlechterung oder Verbesserung von Symptomen der Harninkontinenz ;

durchgeführt über 6 Jahre an Frauen im mittleren Alter.  

METHODEN: Wir analysierten die Daten von 2415 Frauen, die monatliche oder häufigere Harninkontinenz angaben. Die selbstverwaltete Befragung fand zu Beginn und in den 6 darauffolgenden jährlichen  Besuchen der prospektiven Kohorte der „Study of Women’s Health Across the Nation“ statt (1995-2002).

Wir definierten  Verschlechterung als eine berichtete Zunahme und Verbesserung als eine berichtete Abnahme der Häufigkeit der Harninkontinenz seit dem letzten Besuch.

Wir klassifizierten den Status der Wechseljahre bei Frauen, die keine Hormontherapie erhielten, anhand des berichteten Schemas ihrer Menstruationsblutung und erfragten den Einsatz einer Hormontherapie durch den Interviewer.

Wir verwendeten die Methode der Generalized Estimating Equations um die Faktoren, die mit einer Verbesserung oder einer Verschlechterung von Jahr zu Jahr zusammenhängen , auszuwerten.  

ERGEBNISSE: Nach 6 Jahren gaben 14.7% der harninkontinenten Frauen eine Verschlechterung,  32.4% eine Verbesserung und 52.9% keine Veränderung in der Häufigkeit ihrer Symptome der Harninkontinenz an.

Prämenopausal, perimenopausal und postmenopausal konnte kein Zusammenhang in Bezug auf eine Verschlechterung der Harninkontinenz gefunden werden ; z.B. bestand ein Zusammenhang zwischen  früher Perimenopause und Verbesserung der Harninkontinenz (odds ratio [OR] 1.19 ; 95% confidence interval [CI] 1.06-1.35) sowie zwischen Postmenopause und geringerer Chance auf Verschlechterung der Harninkontinenz (OR 0.80; 95% CI 0.66-0.95).

Währenddessen führte jedes Pfund mehr an Körpergewicht zu einer höheren Chance auf eine  Verschlechterung (OR 1.04; 95% CI 1.03-1.05) und verringerte die Chance auf eine Verbesserung (OR 0.97; 95% CI 0.96-0.98) der Harninkontinenz.  

SCHLUSSFOLGERUNG: Die Verschlechterung der Symptome bei harninkontinenten Frauen im mittleren Alter konnte nicht dem Übergang in die Wechseljahre zugeschrieben werden. Vielmehr sind veränderliche Faktoren wie z.B. die Gewichtszunahme eine Erklärung für

die Verschlechterung der Harninkontinez in diesem Lebensabschnitt.

  1. Waetjen LE et al. Factors associated with worsening and improving urinary incontinence across the menopausal transition. Obstet Gynecol 2008 Mar; 111:667

 

 

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Stand: 25. Mai 2013