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Ist
es zu spät für einen „Drink“? - Moderater Alkoholkonsum in
mittlerem Alter und Kardiovaskuläre Ereignisse, 2008
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| Schlüsselwörter:
Abstinenz, Wein, Bier, Rotwein, Mittlerer Alter Alkohol, Rotwein,
Herzinfarkt, Risiko, Alkoholabstinenz, Antioxidanzien,
Sterblichkeit, Mortalität, French Paradox, Getränk und
kardiovaskuläre Erkrankungen, zu spät, Drink,Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Personen,
die im in mittlerem Alter mit regelmäßigem
(moderatem!!) Alkoholkonsum neu beginnen, haben kein erhöhtes
Mortalitätsrisiko und weisen eine niedrigere Rate
kardiovaskulärer Erkrankungen auf, als die „hartnäckigen“
Nicht-Trinker.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Moderater
Alkoholkonsum in mittlerem Alter: Kardiovaskuläre
Ereignisse.
ZIELSTELLUNG: Moderater Verzehr von Alkohol ist Teil
der gesunden Lebensführung. Allerdings warnen die
aktuellen Leitlinien Alkoholabstinente davor, mit
dem Alkoholtrinken erst im mittleren Alter
anzufangen. Das Ziel dieser Studie war es zu
untersuchen, ob der Beginn moderaten Alkoholkonsums
im mittleren Alter zu einem niedrigeren kardiovaskulären
Risiko führt.
METHODEN:
In dieser Studie wurde eine Kohorte von Erwachsenen
(Alter 45-64 Jahre) eingeschlossen, die an der
“Atherosclerosis Risk in Communities”-Studie über
einen 10-Jahres-Zeitraum teilnehmen. Der primäre
Endpunkt waren tödliche oder nichttödliche
kardiovaskuläre Ereignisse.
ERGEBNISSE:
Von 7697 vor Studienbeginn alkoholabstinenten
Teilnehmern ohne kardiovaskuläre Erkrankungen
begannen innerhalb der 6-jährigen Follow-up-Periode
6.0% mit moderatem Alkoholkonsum (2 alkoholische
Getränke pro Tag oder weniger für Männer, 1
alkoholisches Getränk pro Tag oder weniger für
Frauen). 0.4% begannen mehr Alkohol zu trinken. Nach
4 Jahren Follow-up hatten neuerding moderat Alkohol
Konsumierende eine 38% niedrigere
Wahrscheinlichkeit, eine kardiovaskuläre Erkrankung
zu entwickeln im Vergleich zu den persistierend
alkoholtrinkenden Vergleichspersonen. Dieser
Unterschied blieb nach Adjustierung für
demographische und kardiovaskuläre Risikofaktoren
bestehen (Odds ratio 0,62; 95% Konfidenzintervall,
0,40-0,95). Es bestand kein Unterschied in der
Mortalität (alle Ursachen) zwischen den neu
beginnenden Alkohol Konsumierenden und den
persistierenden Nichttrinkern (Odds ratio 0,71; 95%
Konfidenzintervall, 0,31-1,64).
SCHLUSSFOLGERUNG:
Personen, die erst in mittlerem Alter neu mit regelmäßigem
Alkoholkonsum beginnen, übersteigen selten die
empfohlenen Mengen an Alkohol. Diejenigen, die mit
moderatem Alkoholkonsum beginnen, zeigten relative
rasch eine niedrigere Häufigkeit kardiovaskulärer
Erkrankungen bei gleichgebliebener Mortalität nach
4 Jahren.
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King
DE et al. Adopting moderate alcohol consumption
in middle age: Subsequent cardiovascular events.
Am J Med 2008 Mar; 121:201.
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