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Hypertrophe Kardiomyopathie bei Elite-Sportler, 2008

Schlüsselwörter: Herz, Größe, Profi-Sportler, Elite-Athlet, Läufer, HCM, Fußballer, Herzvergrößerung, hypertrophe Kardiomyopathie, plötzlicher Tod, Sportler, Sport und Junge Menschen, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Studie: Das Vorkommen der hypertrophen Kardiomyopathie bei hoch-trainierten Athleten ist relativ selten.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Prävalenz der hypertrophen Kardiomyopathie bei hoch-trainierten Athleten: Bedeutung für ein Screening vor der Teilnahme an Wettkämpfen  

ZIEL: Diese Studie hatte als Ziel, die Prävalenz der hypertrophen Kardiomyopathie (engl. HCM) bei Elite-Athleten bestimmen. HINTERGRUND: Hypertrophe Kardiomyopathie wird als häufigste Ursache eines trainings-bezogenen plötzlichen Todes bei jungen Athleten angesehen. Von der Prävalenz der HCM bei Elite-Athleten wurde nie berichtet, aber sie hat wichtige Auswirkungen in Bezug auf ein Screening auf diese Krankheit vor der Teilnahme an Wettkämpfen.

METHODEN: Zwischen 1996 und 2006 wurden 3.500 asymptomatische Elite-Athleten, (75% männlich) mit einem Durchschnittsalter von 20,5 (Standardabweichung 5,8 Jahre, Bereich von 14 bis 35 Jahren), einem 12-Kanal-EKG sowie einer zweidimensionalen Echokardiographie unterzogen. Keine davon hatten eine bekannte Familienanamnese für HCM.

ERGEBNISSE: Von den 3.500 Athleten hatten 53 (1,5%) eine links-ventrikuläre Hypertrophie (Durchschnitt 13,6 [Standardabweichung 0,9, Bereich von 13 bis 16]), und von diesen hatten 50 einen dilatierten linken Ventrikel mit normaler diastolischer Funktion, was auf eine physiologische links-ventrikuläre Hypertrophie hinwies. Drei (0,08%) Athleten mit links-ventrikulärer Hypertrophie wiesen einen nicht-dilatierten linken Ventrikel, und eine damit verbundene tiefe T-Wellen Inversion auf, welche zu einer HCM passen könnte. Dennoch hatte keiner dieser drei Athleten bei weiteren nicht-invasiven Tests andere phänotypische Merkmale einer HCM, und keiner hatte Verwandte ersten Grades mit Merkmalen einer HCM. Von den drei Athleten stimmte ein Athlet einer 12-wöchigen Trainingspause zu. Dabei zeigte sich eine Auflösung der Veränderungen im EKG und in der Echokardiographie, so dass eine physiologische links-ventrikuläre Hypertrophie bestätigt wurde.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die Prävalenz von HCM bei hoch-trainierten Athleten ist extrem selten. Strukturelle und funktionelle Veränderungen, die mit einer HCM assoziiert sind, führen zu einer Auslese der Individuen für Wettkampf-Sportarten. Athleten mit Hilfe der Echokardiographie zu screenen ist nicht kosteneffizient. Trotzdem kann das EKG hilfreich dabei sein, die Personen mit einer möglicherweise pathologischen links-ventrikulären Hypertrophie für eine darauf folgende Echokardiographie-Untersuchung auszuwählen.

  1. Basavarajaiah S et al. Prevalence of hypertrophic cardiomyopathy in highly trained athletes: Relevance to pre-participation screening. J Am Coll Cardiol 2008 Mar 11; 51:1033.  

  2. Herzvergrößerung - hypertrophe Kardiomyopathie und Sport: plötzlicher Tod bei Sportler

 

 

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Stand: 25. Mai 2013