Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Lipid-Spiegel nach akutem Koronar-Syndrom (ACR), 2008

Schlüsselwörter: Cholesterin-Werte, Lipid-Spiegel, Herzinfarkt, ACS, Akutes Koronarsyndrom, Therapie, Herzinfarkt, Angina, ST-Streckenhebung-Myokardinfarkt, STEMI, ST-Streckenhebung Myokard-Infarkt, NSTEMI, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Ergebnisse einer aktuellen Studie (1) ergaben, dass die Veränderungen der Lipid-Werte  in den ersten vier Tagen nach einem akuten Koronar-Syndrom weniger ausgeprägt sind, als frühere Arbeiten gezeigt hatten. Somit können die anfänglichen Lipid-Spiegel (vor allem LDL-Cholesterin) dafür benutzt werden, falls notwendig eine Therapie mit Lipid-Senkern (vorwiegende Statine) einzuleiten.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Lipid-Spiegel nach akutem Koronar-Syndrom  

ZIEL: Diese Analyse der LUNAR-Studie untersuchte die Veränderungen der Lipid-Werte, zwischen dem 1. und dem 4. Tag nach einem akuten Koronar-Syndrom, jeweils vor dem Beginn einer Behandlung im Rahmen der Studie.

HINTERGRUND: Frühere Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Cholesterin-Spiegel nach einem akuten Koronar-Syndrom bedeutsam sinkt. Allerdings waren die meisten dieser Untersuchungen klein, oder in ihnen wurde das LDL-Cholesterin nicht direkt gemessen. Viele benutzten auch retrospektive Daten, oder Messwerte von nicht-nüchternen Patienten. Vor kurzem durchgeführte Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Veränderungen der Cholesterin-Spiegel nach einem akuten Koronar-Syndrom weniger ausgeprägt sind.

METHODEN: Die LUNAR-Studie ist eine prospektive, multizentrische, randomisierte Open-Label-Studie an Erwachsenen die aufgrund eines Myokard-Infarktes mit (STEMI) oder ohne (non-STEMI) ST-Strecken-Erhöhung, oder einer instabilen Angina in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Blut-Proben wurden jeweils median 26 Stunden (Tag 1, nüchterne oder nicht-nüchterne Probe), 43 Stunden (Tag 2, nüchterne Probe) und 84 Stunden (Tag 4, nüchterne Probe) nach dem Beginn der akuten Koronar-Syndrom-Symptomatik abgenommen. An diesen Proben wurde eine direkte Messung der Serum-Lipid-Spiegel durchgeführt, bevor eine Behandlung im Rahmen der Studie begonnen wurde.

ERGEBNISSE: Von den 507 Patienten, die der Analyse zur Verfügung standen, wurden 212 mit einer STEMI-Diagnose, 176 mit einer non-STEMI-Diagnose und 119 mit der Diagnose einer instabilen Angina in ein Krankenhaus aufgenommen. Die durchschnittlichen LDL-Cholesterin-Werte sanken in den ersten 24 Stunden nach der Aufnahme ins Krankenhaus von 136,2 auf 133,5 mg/dl, gefolgt von einem Anstieg über die folgenden zwei Tage auf 141,8 mg/dl. Diese Veränderungen scheinen klinisch bdeutungslos. Das Gesamt-Cholesterin veränderte sich ähnlich, kleinere Veränderungen wurden beim HDL-Cholesterin beobachtet. Die nüchternen Triglycerid-Spiegel veränderten sich nicht.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die durchschnittlichen Lipid-Spiegel verändern sich in den ersten vier Tagen nach einem akuten Koronar-Syndrom relativ wenig und können daher benutzt werden, um eine Therapie mit Lipid-Senkern auszuwählen.

  1. Pitt B et al. Lipid levels after acute coronary syndromes. J Am Coll Cardiol 2008 Apr 15; 51:1440.

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013