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Kontrazeptiva-Anwendung und Schwangerschaft bei Frauen mit Epilepsie, 2008

Schlüsselwörter: Schwangerschaft, Krampfanfall, Sex, Pregabalin, Lyrica, Epilepsie, Neuropathie, Antibabypille, Neuropathische Schmerzen, partielle Anfälle, diabetische Neuropathie und postherpetische Neuralgie, Kontrazeptiva, Frauen, Hormontherapie, Verhütung, Pille, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Studie (1): Schwangerschafts-Anamnese, Sexualverhalten und Anwendung von Kontrazeptiva bei Frauen mit Epilepsie.
HINTERGRUND: Frau mit Epilepsie haben ein höheres Risiko bei Schwangerschaften als ihre gesunden Altersgenossinnen. Leitlinien empfehlen bei Frauen mit Epilepsie eine hocheffektive Kontrazeption. Jedoch bleiben die praktizierten Methoden der Kontrazeption unbekannt.

STUDIENDESIGN: Bei Frauen mit Epilepsie im gebärfähigen Alter (18-44 Jahre) wurde eine Querschnittsstudie unter Verwendung eines Fragebogens durchgeführt. Die Frauen kamen zur Routineuntersuchung in eine städtische Ambulanz eines akademischen Krankenhauses. Der Fragebogen (English oder Spanisch) beinhaltete demographische Angaben, Schwangerschafts-Anamnese, Medikamentenanamnese (Antiepileptika), Sexualverhalten sowie Fragen zur Kontrazeption.

ERGEBNISSE: Die Teilnehmerinnen hatten ein mittleres Alter von 32 Jahren (SD=8), 32% sprachen Spanisch und beschrieben sich als „Hispanic“. Die Teilnehmerinnen unterschieden sich stark in Bildung, Krankenversicherung und Einkommen. Ungefähr die Hälfte der Teilnehmerinnen berichtete über mindestens eine Schwangerschaft, dabei waren 50% der 181 Schwangerschaften nicht geplant. Unter den 53%, die über Geschlechtsverkehr im letzten Monat berichteten, wandten 74% Kontrazeption an, 15% wurden schwanger, 5% wollten keine Kontrazeption anwenden, 3% wollten eine Schwangerschaft und 3% hatten eine Hysterektomie. Von denen, die Kontrazeption anwandten, verwendeten 53% hocheffektive Methoden (Sterilisation, Spirale, hormonelle Kontrazeptiva, Pflaster und Injektion). 47% verwendeten weniger effektive Methoden (Kondom, Coitus interruptus, Rhythmusmethode sowie spermizide Mittel). Unter den 21 Teilnehmerinnen, die hormonelle Methoden anwandten, nahmen sechs gleichzeitig enzym-induzierende antiepileptische Pharmaka, die potentiell die Empfänglichkeit für eine Schwangerschaft erhöhen.

DISKUSSION: In dieser Stichprobe von Frauen mit Epilepsie berichteten etwa die Hälfte über vorangegangene Schwangerschaften; 50% davon waren nicht geplante Schwangerschaften.  Von denen, die Kontrazeption anwandten, verwendeten nur 53% hocheffektive Methoden. Zukünftige Studien sollten herausfinden, ob diese Ergebnisse verallgemeinert werden können. Ausserdem sollten sie die Gründe für inadäquate Familienplanung bei Frauen mit Epilepsie ergründen.

  1. Davis AR et al. Reproductive history, sexual behavior and use of contraception in women with epilepsy. Contraception 2008 Jun; 77:405.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013