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Bypass und auch internistische Therapie einer KHK mit kognitiver Verschlechterung assoziiert, 2008

Schlüsselwörter: KHK, internistische Therapie, Herz-Bypass-Operation, kognitive Fähigkeiten, Sprechen, Gedächtnis, Off-pump-Technik, On-Pump-Technik, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Studie (1): Bypass-Patienten und konservativ behandelte KHK-Patienten hatten nach 5 Jahren ähnliche Werte für Neurokognitive Scores. Also der kontinuerliche kognitive Abbau (wie Gedächnits-Verschlechterung) bei KHK scheint, nicht nur durch die Bypass-Operation bedingt zu sein. 

Die Ergebnisse werfen mehrere Fragen auf: Sind es die zunehmende arteriosklerotische Veränderungen (auch im Gehirnbereich), die den kognitiven Abbau bei KHK-Patienten verursachen? Welche Rolle spielen die Medikamente in diesem Zusammenhang?

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Kognitive Fähigkeiten sechs Jahre nach chirurgischer oder internistischer Therapie einer koronaren Herzerkrankung

Die Wahl einer koronaren Bypass-OP wurde durch die Bedenken wegen eines postoperativen Abbaus der kognitiven Fähigkeiten überschattet. Es wurde über einen Langzeitabbau der kognitiven Fähigkeiten nach Koronarbypass-OP berichtet, ohne geeignete Kontrollfälle kann jedoch nicht beurteilt werden, ob dieser Abbau spezifisch für die Bypass-OP ist oder mit anderen Faktoren wie einer zerebrovaskulären Erkrankung zusammenhängt.

 

Eine prospektive Studie in den „Annals of Neurology“ verglich 152 Patienten nach einer Bypass-OP wegen einer koronaren Herzerkrankung mit 92 nichtchirurgischen Vergleichspatienten derselben Institution. Der primäre Zielparameter war die Veränderung der kognitiven Fähigkeiten in acht kognitiven Bereichen im Zeitraum zwischen Therapiebeginn bis 12 Monate danach bzw. bis 72 Monate danach.

 

Eine leichte Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten wurde in beiden Gruppen beobachtet. Trotz 80%iger Fähigkeit, eine Standardabweichung von 0,2 zu erkennen, gab es in keinem der Bereiche statistisch signifikante Unterschiede zwischen den chirurgischen und den nichtchirurgischen Patienten beim Grad der Veränderung nach 12 bis 72 Monaten. Es gab auch keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen vom Therapiebeginn bis 72 Monate danach oder bei der Anzahl der Patienten mit einer klinisch verbesserten Mini-Mental-State-Examination (MMSE, Folstein-Test) nach 72 Monaten.

 

Fazit:

Ein später kognitiver Abbau tritt bei Patienten nach einer Bypass-Op zwar auf, der Grad dieses Abbaus unterscheidet sich jedoch nicht von demjenigen bei Patienten ähnlichen Alters,  die keine Bypass-Op hatten. Demzufolge ist ein später kognitiver Abbau keine spezifische Folge einer kardiopulmonalen Bypass-OP.       

  1. Selnes OA et al. Cognition 6 years after surgical or medical therapy for coronary artery disease. Ann Neurol 2008 May; 63:581.
  2. Herz-Bypass: Off-Pump-Operation kann kognitive Probleme nicht verhindern, 22. Februar 2007
  3. Herz-Bypass-Operation und kognitive Fähigkeiten: On-Pump vs. Off-Pump

 

 

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Stand: 25. Mai 2013