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Asymptomatisches
Karotisgeräusch als Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse,
2008
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Asymptomatisches
Karotisgeräusch ist ein schwacher Prädiktor
(Voraussagewert) für zerebrovaskuläre Ereignisse.
Eine Meta-Analyse ging der Frage nach, ob es auch
als Marker für kardiovaskuläre Ereignisse
verwendet werden kann.
Die
Ergebnisse zeigten, dass Asymptomatisches Karotisgeräusch
bei der kardiovaskulären Risikoassessment (wie
Herzinfarkt-Wahrscheinlichkeit in den nächsten 5
Jahren) genauso effektiv sein kann, wie teuere
bildgebende Verfahren.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Strömungsgeräusche
über der Arteria carotis als prognostischer
Indikator für den kardiovaskulären Tod und den
Myokardinfarkt
Obwohl
Strömungsgeräusche über der A. carotis als
Anzeichen einer generalisierten Arteriosklerose
gelten, sind sie schwache Prädiktoren für
zerebrovaskuläre Ereignisse. In einer Studie im „Lancet“
wurde untersucht, ob ein Strömungsgeräusch über
der A. carotis einen Myokardinfarkt oder den Tod aus
kardiovaskulärer Ursache vorhersagen kann.
In
der Meta-Analyse wurden Medline (von 1966 bis August
2007) und Embase (1974 bis August 2007) nach den
Begriffen „Carotis“ und „Strömungsgeräusch“
durchsucht. Es wurden die Artikel eingeschlossen,
die über Myokardinfarkte und kardiovaskuläre
Todesfälle bei Erwachsenen berichteten.
Von
den 22 Artikeln, die eingeschlossen wurden, waren 20
(91 %) prospektive Kohortenstudien. Die Analyse
enthielt insgesamt 17 295 Patienten mit 62 413,5
Patientenjahren Nachbeobachtungszeit bei einer
mittleren Studiengröße von 273 Patienten, die für
durchschnittlich 4 Jahre nachuntersucht wurden. Die
Rate an Myokardinfarkten bei Patienten mit Strömungsgeräuschen
in der A. carotis betrug 3,69 pro 100 Patientenjahre
(acht Studien) verglichen mit 1,86 pro 100
Patientenjahre bei denjenigen ohne Geräusche (2
Studien). Die jährlichen Todesfallraten aus
kardiovaskulärer Ursache waren bei den Patienten
mit Strömungsgeräuschen (16 Studien) ebenfalls höher
als bei denjenigen ohne Geräusche (4 Studien), nämlich
2,85 pro 100 Patientenjahre versus 1,11 pro 100
Patientenjahre. Bei den vier Studien, bei denen ein
direkter Vergleich von Patienten mit und ohne Strömungsgeräusch
möglich war, betrug der Odds Ratio für
Myokardinfarkt 2,15 und für den Todesfall aus
kardiovaskulärer Ursache 2,27.
Fazit:
Die
Auskultation der Strömungsgeräusche in den
Carotiden bei Risikopatienten für Herzerkrankungen
könnte helfen, diejenigen auszuwählen, die am
meisten von einer aggressiv veränderten Strategie
bezüglich des kardiovaskulären Risikos profitieren
würden.
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-
Pickett
CA et al. Carotid bruits as a prognostic
indicator of cardiovascular death and myocardial
infarction: A meta-analysis. Lancet 2008 May 10;
371:1587
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| Schlüsselwörter:
Carotisgeräusch, Karotis-Stenose, Apoplex, Schlaganfall, Carotis,
Geräusch, Risikofaktor, Hirninfarkt, Auskultation, Extrakranielle
Karotisstenose, Karotisgeräusch, Operation, Stent, Therapie,
Endarterieektomie, Strömungsgeräusch, Schlaganfallprophylaxe,
Karotis, Halsgefässe, stentgestützte Karotisangioplastie,
Operation, Carotisstenose, Herzinfarkt, Thrombenarterieektomie,
Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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