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US-Leitlinie: USPSTF empfiehlt keinen Screening für Gestationsdiabetes, 2008

U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) hat eine neue Leitlinie zum Screening für Gestationsdiabetes bei schwangeren Frauen publiziert.

Nach Analyse der bisher veröffentlichten Studien zum Thema kommt USPSTF zu der Schlussfolgerung, dass es für eine Gestationsdiabetes-Screening bei Schwangeren wenig Evidenz gibt.

Als mögliche Nachteile einer Vorsorgeuntersuchung hat USPSTF Kurzzeit-Ängste und falsch-positive-Test-Ergebnisse festgestellt, die wiederum zu unnötigen zusätzlichen Tests führen können. 

Andere amerikanische Fachgesellschaften, wie American Diabetes Association, sind auch der Ansicht, dass Frauen mit „low-risk“ (niedriges Risiko für Gestationsdiabetes) ebenfalls von einem Screening nicht profitieren würden. Sie empfehlen jedoch Gestationsdiabetes-Screening bei Frauen mit Risikofaktoren (wie höheres Alter, Übergewicht, positive Familienanamnese für Diabetes) durchzuführen.

Medknowledge-Anmerkung: Gestationsdiabetes nimmt in den letzten Jahren, als Folge der Adipositas-Anstieg bei jungen Frauen, zu, wie aktuelle Studien aus den USA gezeigt haben. Daher würde es Sinn machen, bei jungen schwangeren Frauen mit Übergewicht eine Vorsorgeuntersuchung für Gestationsdiabetes durchzuführen. Es gibt nämlich schon bei geringem Blutzuckeranstieg Schwangerschaftsrisiken (2).

  1. U.S. Preventive Services Task Force. Screening for gestational diabetes mellitus: U.S. Preventive Services Task Force recommendation statement. Ann Intern Med 2008 May 20; 148:759

  2. Gestationsdiabetes: Erhöhte Schwangerschaftsrisiken schon bei geringem Blutzuckeranstieg – Metformin als sichere Therapie, 8. Mai 2008 

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Stand: 25. Mai 2013