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Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) als Screening für Frauen mit hohem Brustkrebs-Risiko, 2008

Schlüsselwörter: Mutation, Familie, Vorsorge. Screening, MRI, Bruskrebs, Mammakarzinom, Frauen, Mammographie, Magnetresonanztomographie, MRT, Nachsorge, Diagnose, magnetic resonance imaging, Prävention, BRCA-Mutationen, Familienanamnese, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Studie (1): Frauen mit genetischer Prädisposition für Brustkrebs (mit BRCA-Mutationen) würden von einer MRT-Untersuchung profitieren. Hinzufügen von MRT zum jährlichen Mammographie-Screening erhöht die Diagnoserate vom Mammakarzinom. Die Ergebnisse der Studie deckt sich mit den Leitlinie der American Cancer Society zum Brustkrebs-Screening mit Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) aus dem Jahr 2007 (2)

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Systematische Analyse: Magnet-Resonanz-Tomographie als Screening für Frauen mit hohem Brustkrebs-Risiko.

HINTERGRUND: Ein sensitives und akzeptables Screening-Verfahren für Frauen mit hohem Risiko für Brustkrebs, ist von essentieller Bedeutung. Kontrast-verstärkte Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) der Brust ist ein hochsensitives diagnostisches Verfahren für Brustkrebs, hat aber variable Spezifität.

ZIEL: Es sollte eine  zusammenfassende Darstellung der Sensitivität, Spezifität, Likelihood-Quotienten und der Post-Test-Wahrscheinlichkeit für das Hinzufügen einer MRT-Untersuchung, zum jährlichen Mammographie-Screening für Frauen mit sehr hohem Risiko für Brustkrebs erstellt werden.

DATENQUELLEN: Englisch-sprachige Literatur-Suche in MEDLINE, EMBASE und der Cochrane-Datenbank von Januar 1995 bis September 2007, ergänzt durch eine zusätzliche Auswahl einschlägiger Artikel.

STUDIEN-SELEKTION: Es wurden prospektive Studien ausgewählt, die nach 1994 publiziert wurden, und in denen eine MRT- und eine Mammographie-Untersuchung (mit oder ohne zusätzliche Tests) als Screening-Untersuchung bei Frauen mit sehr hohem Brustkrebs-Risiko durchgeführt wurde.

DATEN-GEWINNUNG: Die Methoden, und die dadurch möglichen Verzerrungen, wurden von zwei Untersuchern eingeschätzt. Die gewonnen Daten wurden in eine 2x2-Tabelle eingefügt, welche die American College of Radiology Breast Imaging Reporting and Data System (BI-RADS) Scores von sowohl MRT kombiniert mit Mammographie, alleiniger Mammographie, oder alleiniger MRT, verglich mit den Ergebnissen von Gewebeproben aus der Brust.

DATEN-ERSTELLUNG: Elf relevante, prospektive, nicht-randomisierte Studien, die von kleinen, an einem Zentrum durchgeführten Studien, mit nur einer einmaligen Screening-Untersuchung, bis hin zu großen, multizentrisch durchgeführten Studien, mit wiederholten, jährlichen Screening-Untersuchungen reichten, wurden berücksichtigt. Die Studien variierten unter anderem bei den Eigenschaften der Frauen bezüglich des Alters-Bereich, einer eventuellen Brustkrebs-Vorerkrankung sowie des BRCA1 oder BRCA2 Mutations-Status. Die Studien benutzen Kontrast-verstärkte MRT-Untersuchungen mit axialen oder koronaren Schnitten (europäische Studien), oder sagittalen Schnitten (nordamerikanische Studien), welche üblicherweise ohne Kenntnisse des Ergebnisses der Mammographie-Untersuchung beurteilt wurden. Die zusammengefasste negative Likelihood-Ratio, sowie die Wahrscheinlichkeit für den Fund einer nach BI-RADS verdächtigen Läsion (bei einem negativen Test-Ergebnis und bei einer vorrausgesetzten Prä-Test-Wahrscheinlichkeit von 2% für die Krankheit), war 0,70 (95% Konfidenzintervall von 0,59 bis 0,82), und 1,4% (Konfidenzintervall von 1,2% bis 1,6%) für alleinige Mammographie, sowie 0,14 (Konfidenzintervall 0,05 bis 0,42), und 0,3% (Konfidenzintervall 0,1% bis 0,8%) für die Kombination von MRT und Mammographie, wobei ein BI-RADS-Score von 4 oder höher als positiver Befund eingestuft wurde.

EINSCHRÄNKUNGEN: Unterschiede im Patienten-Kollektiv, in der Erfahrung der teilnehmenden Zentren, sowie bei den Kriterien für ein positives Screening-Ergebnis, führten zu einer Heterogenität zwischen den Studien. Es waren eingeschränkt Daten über Patienten mit einem nicht familiär bedingten hohen Risiko vorhanden, außerdem waren keine Daten bezüglich der Rezidivrate sowie des Überlebens vorhanden.

SCHLUSSFOLGERUNG: Screening durch kombinierte MRT-Untersuchung und Mammographie, könnte Krebs besser ausschließen als alleinige Mammographie bei Frauen, die eine bekannte, oder wahrscheinlich vorhandene, ererbte Prädisposition für Brustkrebs besitzen.

  1. Warner E et al. Systematic review: Using magnetic resonance imaging to screen women at high risk for breast cancer. Ann Intern Med 2008 May 6;148:671

  2. US-Leitlinie: Brustkrebs-Screening mit Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), 2007

 

 

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Stand: 25. Mai 2013