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Verbessert Palliativberatung die Patientenversorgung? 2008

Schlüsselwörter: Palliativ Care, ganzheitlidche Medizin, Schmerztherapie, Palliativmedizin, Krebs, Hospiz, ACP-Leitlinien, Guidelines, palliativtherapie, Chemotherapie, Magensonde, Demenz, Seniorenheim, Leitlinie, Pflegeheim, Palliativberatung, Versorgung, Beratung, Sterbemedizin, Palliation, palliative Behandlung oder Betreuung, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

In den letzten Jahren werden Palliativ-Care-Teams zur Versorgung terminal kranker Patienten zunehmend, vor allem in den USA, eingesetzt. Die multidisziplinären Teams verfolgen das Ziel, die Lebensqualität der Patienten mit nicht-heilbaren Krankheiten, wie Krebsleiden, zu verbessern. In Deutschland wird eine ähnliche ganzheitliche Arbeit für Palliativ Care in den Hospizen durch verschiedene Berufsgruppen (Palliativfachkräfte) geleistet.

Eine aktuelle Studie untersuchte die Effizienz solcher Palliativ-Care-Teams. Die Ergebnisse zeigten, dass sie die Patientenversorgung signifikant verbesserten, und die Zufriedenheit der Patienten und deren Angehörigen erhöhten.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Wird der Outcome von Patienten durch Palliativberatung verbessert?

ZIELE: In der Studie sollte bestimmt werden, ob eine stationäre Palliativberatung den Outcome der Pflege verbessert. DESIGN: Retrospektive Telefonbefragung bei Familienangehörigen von Kriegsveteranen, die in ihren letzten Lebensmonaten vom medizinischen Zentrum des Kriegsveteranenministeriums (Department of Veterans Affairs, VA) in stationärer oder ambulanter Pflege betreut wurden. ORT: Fünf medizinische Einrichtungen des VA, sowie assoziierte Pflegeheime und Polikliniken. TEILNEHMER: Kriegsveteranen, die in ihren letzten Lebensmonaten stationäre oder ambulante Pflegeleistungen durch das VA erhielten. Die Umfrage wurde von jeweils einem Familienangehörigen zu Ende geführt. BESTIMMUNGSPUNKTE: Anhand der Telefonbefragung wurden neun Aspekte der Pflege während der letzten Lebensmonate bestimmt: Wohlergehen und würdige Behandlung (4 Unterpunkte), angemessene Kommunikation (5 Unterpunkte), Rücksicht auf Behandlungspräferenzen des Patienten (2 Unterpunkte), seelische und geistige Unterstützung (3 Unterpunkte), Symptombehandlung (4 Unterpunkte), Zugang zur stationären Einrichtung der Wahl (1 Unterpunkt), Pflege zum Todeszeitpunkt (6 Unterpunkte), Zugang zu häuslicher Pflege (4 Unterpunkte) und Zugang zu Servicestellen und Diensten nach dem Versterben des Patienten (3 Unterpunkte). ERGEBNISSE: 524 Befragungen wurden zu Ende geführt. Eine multivariate lineare Regressionsanalyse mit Abgleich der Wahrscheinlichkeit einer Palliativberatung (Bewertung der Bereitschaft) wurde durchgeführt. Dabei erhielten Patienten mit Palliativberatung insgesamt eine bessere Bewertung mit 65 Punkten (95 %-Konfidenzintervall (KI): 62-66) gegenüber 54  Punkten ohne Beratung (95 %-KI: 51-56; p <0,001). Außerdem erreichten sie in fast allen Einzelpunkten eine bessere Bewertung. Vorausgegangene Beratungen waren unabhängig davon mit einem besseren Gesamt-Score assoziiert (beta = 0,003; p = 0,006), was hauptsächlich den Verbesserungen bei Kommunikation und Beistand zuzuschreiben ist. SCHLUSSFOLGERUNG: Palliativberatung verbessert den Outcome der Pflege. Vorausgegangene Beratungen können zusätzlich von Nutzen sein. 

  1. Casarett D et al. Do palliative consultations improve patient outcomes? J Am Geriatr Soc 2008 Apr; 56:593.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013