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Vitamin-D-Mangel bei Kleinkindern, 2008

Schlüsselwörter: Kinder, Parathormon, Knochenbruch, Säugling, Baby, Vitamin-D-Mangel, Rachitis, Kalzium, milch, käse, Osteomalazie, knochendichte, Kleinkinder, Säuglinge, Kind, Kinderheilkunde, leitlinie, pädiatrie, kinderheilkunde, Calcium Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Die Knochen-Demineralisation während der Kindheit kann bekanntlich lebenslange Konsequenzen mit sich bringen. Da frühere Studien gezeigt haben, dass eine Vitamin-D-Mangel der Kinder häufiger als angenommen ist, untersuchte eine aktuelle Studie diese Fragestellung bei Kleinkindern. Die Ergebnisse zeigten, dass eine suboptimale Vitamin-D-Versorgung ist bei ansonsten gesunden Kleinkindern häufig zu finden.

American Academy of Pediatrics empfiehlt in seiner Leitlinie (2) Supplementation aller gestillter Säuglinge mit 200 IU Vitamin-D, es sei denn, sie bekommen 500mL mit Vitamin-D angereichertem Milch oder Babynahrung. Auch die Kleinkinder sollten täglich mindestens 500mg Calcium über die tägliche Nahrung erhalten. Bekanntlich ist viel Calcium in Milch und Milchprodukten enthalten. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels bei gesunden Säuglingen und Kleinkindern.

ZIELE: In der Studie sollte die Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels bestimmt werden. Zusätzlich sollte untersucht werden, ob der Spiegel von 25-Hydroxyvitamin-D (25-OHD) in Abhängigkeit von Hautpigmentierung, Jahreszeit, Sonnenexposition, Stillen und Vitamin-D-Substitution schwankt. DESIGN: Querschnittsstudie. ORT: Städtische Klinik. TEILNEHMER: Gesunde Säuglinge und Kleinkinder (n = 380) im Rahmen einer Routineuntersuchung. OUTCOME: Als primäre Outcome-Parameter wurden die Serumspiegel von 25-OHD und Parathormon bestimmt. Als sekundäre Daten wurden die Sonnenexposition, Ernährung, Hautpigmentierung und das Gesundheitsverhalten der Eltern analysiert. Bei Teilnehmern mit bekanntem Vitamin-D-Mangel wurden Röntgenaufnahmen von Handgelenk und Knie durchgeführt. ERGEBNISSE: Die Prävalenz eines Vitamin-D-Mangels (< oder = 20 ng/ml) lag bei 12,1% (44 von 365 Teilnehmern). 146 Teilnehmer (40,0%) wiesen Spiegel unterhalb des als optimal anerkannten Grenzwertes auf (< oder = 30 ng/ml). Die Prävalenz war bei Säuglingen und Kleinkindern sowie bei unterschiedlicher Hautpigmentierung gleich. Eine inverse Korrelation bestand zwischen dem Serumspiegel von 25-OHD und Parathormon (Säuglinge: r  = -0,27, p < 0,001; Kleinkinder: r = -0,2, p = 0,02). In multivariaten  Analysen wurde bei Säuglingen das Stillen ohne Substitution und bei Kleinkindern ein niedriger Milchverzehr als signifikanter Prognosefaktor eines Vitamin-D-Mangels bestimmt. Unter den Teilnehmern mit Vitamin-D-Mangel fanden sich radiologisch in drei Fällen (7,5%) rachitische Veränderungen und in 13 Fällen (32,5 %) Anzeichen einer Demineralisierung. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Eine suboptimale Vitamin-D-Versorgung ist bei ansonsten gesunden Kleinkindern häufig zu finden. Die Prognosefaktoren des Vitamin-D-Status sind bei Säuglingen und Kleinkindern unterschiedlich, was bei der Versorgung junger Patienten zu beachten ist. Ein Drittel der Teilnehmer mit Vitamin-D-Mangel wies Anzeichen einer Demineralisierung auf, worin sich die schädliche Wirkung eines solchen Mangels auf das Skelett widerspiegelt.

  1. Gordon CM et al. Prevalence of vitamin D deficiency among healthy infants and toddlers. Arch Pediatr Adolesc Med 2008 Jun; 162:505

  2. Lawrence M. Gartner et al: Prevention of Rickets and Vitamin D Deficiency: New Guidelines for Vitamin D Intake. PEDIATRICS Vol. 111 No. 4 April 2003, pp. 908-910

 

 

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Stand: 25. Mai 2013