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LABA-Sicherheit: Lang wirkender Beta-Agonist Salmeterol bei Asthma relativ sicher, 2008

Schlüsselwörter: Inhalatoren, Aerosol Sicherheit, tod, LABA, FDA-Blackbox-Warnung, langwirkende Beta-Sympathomimetika, Exazerbation, Serevent, Salmeterol, Foradil, Formoterol, Asthma Bronchiale, Nebenwirkung, Sicherheit, Aeromax, Todesfall, langwirkende Beta-2-Agonisten, Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Salmeterol (Aeromax®, Serevent®) ist ein lang wirkender Beta-Agonist (LABA), und wird bei Asthma eingesetzt. In der Fachwelt wird derzeit über die Sicherheit von LABA bei Asthma kontrovers diskutiert (2). 

Eine aktuelle Metaanalyse (1), die Auswirkungen einer Kombination von Salmeterol (Serevent®, Aeromax®) mit inhalativen Steroiden auf schwere Asthma-bezogene Komplikationen untersuchte, kam zu der Schlussfolgerung, dass Nebenwirkungen und Komplikationen unter LABA selten sind, wenn diese indikationsgerecht eingesetzt werden. 

Ein Editorialist empfiehlt folgende Vorgehensweise in der Praxis: LABA-Kortikosteroid-Kombinationen für Patienten einsetzen, deren Asthma durch alleinige inhalative Kortikosteroid-Therapie nicht adäquat kontrolliert werden kann; diese Patienten unter der Kombinationstherapie sollten dann relativ engmaschig überwacht werden. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Metaanalyse: Die Auswirkungen einer Kombination von Salmeterol (Serevent, Aeromax) mit inhalativen Steroiden auf schwere Asthma-bezogene Komplikationen.

HINTERGRUND: Neuste Untersuchungen legen nahe, dass Patienten bei Behandlung mit lang wirksamen Beta-2-Agonisten ein gesteigertes Risiko für schwere Asthma-bezogene Komplikationen haben (2) .

ZIEL: Die Inzidenz schwerer Asthma-bezogener Komplikationen (Hospitalisationen, Intubationen, Todesfälle und schwere Exacerbationen) soll bei Kombinationstherapie von Salmeterol plus inhalativen Steroiden beziehungsweise inhalativen Steroiden allein untersucht werden. DATENQUELLEN: Die Datenbanken GlaxoSmithKline database (Research Triangle Park, North Carolina), MEDLINE, EMBASE, CINAHL und Cochrane Database of Systemic Reviews (1982 bis September 2007) wurden ohne Sprachenbeschränkung durchsucht. STUDIENAUSWAHL: Randomisierte, kontrollierte Studien ohne Sprachenbeschränkung, in denen zwei Therapiemöglichkeiten von Asthma bronchiale untersucht wurden: einerseits eine Kombinationstherapie mit inhalativen Steroiden plus Salmeterol (verabreicht als fixes Kombinationspräparat Fluticasonpropionat/Salmeterol oder als simultane Gabe von inhalativen Steroiden und Salmeterol), andererseits die Gabe von inhalativen Steroiden allein. DATENERHEBUNG: Die im Rahmen der GlaxoSmithKline-Studien dokumentierten, verblindeten Berichte über schwere Nebenwirkungen wurden durch drei Ärzte unabhängig voneinander ausgewertet.

DATENZUSAMMENFASSUNG: 66 GlaxoSmithKline-Studien mit insgesamt 20 966 Teilnehmern mit persistierendem Asthma bronchiale wurden eingeschlossen. Beim Vergleich von Patienten mit inhalativen Steroiden plus Salmeterol (n = 35 Ereignisse) gegenüber Patienten mit inhalativen Steroiden allein (n = 34 Ereignisse) ergab sich ein Unterschied im Gesamtrisiko für Asthma-bezogene Hospitalisationen von 0,0002 (95 %-KI, -0,0019 bis 0,00231; p = 0,84). In der Gruppe mit inhalativen Steroiden plus Salmeterol trat eine Asthma-bezogene Intubation und ein Asthma-bezogener Todesfall auf. Bei den Patienten mit inhalativen Steroiden wurde kein solches Ereignis verzeichnet. In 24 Studien wurde ein  vermindertes Risiko schwerer Asthma-bezogener Exacerbationen bei Gabe von inhalativen Steroiden plus Salmeterol im Vergleich zur Gabe von inhalativen Steroiden allein festgestellt (Risikodifferenz -0,025 [KI -0,036 bis -0,014]; p < 0,001). EINSCHRÄNKUNGEN: Die eingeschlossenen Studien enthielten ausgewählte Patienten mit sorgfältigem Follow-up. Nur 26 Studien dauerten länger als 12 Wochen. Das Auftreten weniger Todesfälle und Intubationen ließ diesbezüglich nur eine begrenzte Risikoabschätzung zu.

SCHLUSSFOLGERUNG: Salmeterol kombiniert mit inhalativen Steroiden verringert das Risiko schwerer Exacerbationen. Das Risiko von Asthma-bezogenen Hospitalisationen, Todesfällen und Intubationen scheint im Vergleich zur Gabe von inhalativen Steroiden allein unverändert zu sein.

  1. Bateman E et al. Effects of adding salmeterol to inhaled corticosteroids on serious asthma-related events. Ann Intern Med 2008 Jun 3

  2. Asthma: Lang wirkende Beta-Agonisten erhöhen Risiko tödlicher Asthma-Exazerbationen, 6. Juni 2006

 

 

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Stand: 25. Mai 2013