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Thromboembolie-Risiko unter oralem Östrogen und Östrogenpflaster, 2008

Schlüsselwörter: Thromboembolie, VTE, Thrombose, Embolie, Orales Östrogen, Hormone, WHI, Hautpflaster, trandermales Östrogenpflaster, , Brustkrebs, Hormontherapie, Östrogen-Gestagen-Kombipräparate, Östrogene, Mammakarzinom, Hormonersatztherapie-Ära, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament, Studien, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Orales Östrogen steigert das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE). Das Risiko ist im ersten Jahr am größten.

In den USA hatte die Women’s Health Initiative (WHI) gezeigt, dass die langfristige Behandlung postmenopausaler Frauen mit Östrogen-Gestagen-Kombinationen das Risiko von Brustkrebs, Koronarer Herzkrankheit (KHK), Schlaganfall und Lungenembolie erhöht. Seitdem reißen die Studien nicht ab, die vor den Risiken der Hormonersatztherapie bei Frauen warnen (2,3).

In einer aktuellen Meta-Analyse (1) in BMJ haben die Wissenschaftler versucht, das VTE-Risiko unter den Frauen, die Hormontherapie einnehmen, anhand der verschiedenen Charakteristika (wie Einnahmeart, Östrogentyp, Therapiedauer usw.) zu quantifizieren.

Es wurden insgesamt 8 Beobachtungsstudien analysiert, und das Risiko für das erste VTE (venöse Lungenembolie) bei Oral-Östrogen-Anwenderinnen ermittelt: das Risiko (OR: odds ratio) war 2,5 Mal höher als bei Nicht-Anwenderinnen. Dabei blieb das Risiko gleich, ob die Frauen nur Östrogen oral oder Östrogen plus Progesteron einnahmen.

Das VTE-Risiko war im ersten Jahr der Östrogen-Therapie am höchsten.

Das VTE-Risiko unter Östrogen-Hautpflaster-Anwenderinnen war ähnlich wie unter Nicht-Anwenderinnen.

Meta-Analyse der Daten der 9 randomisiert-kontrollierten Studien ergab ebenfalls ein höheres VTE-Risiko unter Östrogen- Anwenderinnen (OR: 2,1), verglichen mit Nicht-Anwenderinnen. In keiner randomisiert-kontrollierten Studie wurde das Risiko unter Östrogenpflaster untersucht.

Fazit: Orales Östrogen steigert das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE). Das Risiko ist im ersten Jahr am größten. 

Östrogen-Haupflaster scheint hinsichtlich des Thromboembolie-Risikos sicherer zu sein, was in randomisiert-kontrollierten Studien bestätigt werden müsste. 

  1. Canonico M et al. Hormone replacement therapy and risk of venous thromboembolism in postmenopausal women: Systematic review and meta-analysis. BMJ 2008 May 31; 336:1227

  2. Primärprävention: Hormonersatztherapie mit Östrogen und Progestin erhöht das Risiko von Brustkrebs, Koronarer Herzkrankheit (KHK)

  3. Hormonersatztherapie - Studienübersicht über Risiken/Nutzen 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013