Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Diabetes: Langzeiteffekte von Lebensstilveränderungen zur Diabetesprävention, 2008

Schlüsselwörter:  Diabetes Mellitus, Langzeiteffekt, Lebensstilveränderungen, Diabetesprävention, Diabetesvorsorge, Gewichtsabnahme, Sport, Bluthochdruck einstellen, Hypertonie, Training, Adipositas, Übergewicht abnehmen, Diät, Sport, körperliche Betätigung, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Lebensstilveränderungen (Diät, Sport) über einen Zeitraum von 6 Jahren können bei Patienten mit gestörter Glukosetoleranz Diabetesvorkommen um bis zu 14 Jahre verhindern oder verzögern.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Langzeiteffekte von Lebensstilveränderungen zur Diabetesprävention

 

Intensive, den Lebensstil verändernde Maßnahmen können die Inzidenz eines Diabetes mellitus Typ II bei Menschen mit pathologischer Glucosetoleranz reduzieren. Wie lange der Nutzen nach der aktiven Phase der Intervention anhält und ob die Maßnahmen die Häufigkeit und Mortalität von Herzkreislauferkrankung reduzieren, bleibt unklar.

 

Die China Da Qing Diabetes Prevention Study, eine Studie im „Lancet“, die Patienten nach 20 Jahren nachuntersuchte, sollte bewerten, ob intensive Veränderungen des Lebensstils einen Langzeiteffekt auf das Diabetes-Risiko, auf das Auftreten von diabetesabhängigen makro- und mikroangiopathischen Komplikationen und auf die Sterblichkeit haben. 1986 wurden 577 Erwachsene mit verminderter Glucosetoleranz aus 33 Klinken in China entweder zu einer Kontrollgruppe oder zu einer von drei Interventionsgruppen randomisiert (Diät, sportliche Aktivität oder Diät plus Sport). Die aktive Intervention fand bis 1992 über einen Zeitraum von sechs Jahren statt. Um den Langzeitnutzen der Interventionen zu bestimmen, wurden die Probanden 2006 nachuntersucht. Die primären Zielparameter waren Diabetesinzidenz, Inzidenz der Herzkreislauferkrankungen und deren Mortalität sowie die Gesamtmortalität.       

 

Verglichen mit den Kontrollteilnehmern hatten diejenigen der kombinierten Interventionen eine um 51% geringere Diabetesinzidenz während der aktiven Interventionsperiode. Die durchschnittliche jährliche Inzidenzrate für Diabetes betrug 7% für die Teilnehmer der Interventionsgruppen versus 11% bei den Kontrollteilnehmern mit einer kumulativen 20-Jahres-Inzidenz von 80% in den Interventionsgruppen und 93% in der Kontrollgruppe. Teilnehmer der Interventionsgruppen erkrankten im Durchschnitt 3,6 Jahre später an Diabetes als die der Kontrollgruppe. Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen bezüglich des Auftretens eines erstmaligen unerwünschten Herzkreislaufereignisses, der Herzkreislaufsterblichkeit sowie der Gesamtmortalität, wobei die Studie eine begrenzte statistische Aussagekraft hinsichtlich dieser Parameter hatte.

 

Fazit:

Gruppenbasierte Lebensstilveränderungen über einen Zeitraum von 6 Jahren hinweg können eine Diabeteserkrankung um bis zu 14 Jahre nach der aktiven Intervention verhindern oder verzögern. Es bleibt jedoch weiterhin unklar, ob die Maßnahmen auch die Inzidenz- bzw. Mortalitätsrate von Herzkreislauferkrankungen vermindern können. 

  1. Li G et al. The long-term effect of lifestyle interventions to prevent diabetes in the China Da Qing Diabetes Prevention Study: A 20-year follow-up study. Lancet 2008 May 24; 371:1783.

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013