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Frühgeburt - Langzeitverlauf: Wie funktionieren Frühchen als Erwachsene? 2008

Studie (1): Wissenschaftler aus Norwegen haben die Daten von ca. 1 Million Säuglingen (Gestationsalter ≥23 Wochen) , die zwischen 1967 bis 2003 (bis zum Alter zwischen 20 und 36 Jahren) ohne angeborene Anomalien zur Welt kamen, analysiert.

Das Risiko für medizinische und soziale Behinderung im Erwachsenenalter stieg mit abnehmendem Gestationsalter bei der Geburt an.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die medizinischen und sozialen Langzeitfolgen einer Frühgeburt  

Durch Fortschritte in der Perinatologie ist die Anzahl der überlebenden unreifen Neugeborenen gestiegen. Bedenken existieren hinsichtlich der Fähigkeit dieser Kinder,  die Anforderungen des Erwachsenenlebens zu bewältigen. Eine Studie im „New England Journal of Medicine“ verknüpfte Daten aus norwegischen Pflichtmelderegistern, um Kinder verschiedener Gestations-Alterskategorien, die zwischen 1967 und 1983 geboren wurden, zu identifizieren und sie bis 2003 nachzubeobachten mit dem Ziel, medizinische Behinderungen und Ergebnisse bezüglich des Sozialverhaltens zu dokumentieren.    

 

Die Studie schloss 903 402 Kinder ein, die lebend und ohne kongenitale Fehlbildungen geboren wurden (1822 wurden zwischen der 22. und der 27. Schwangerschaftswoche geboren, 2805 zwischen der 28. und der 30. Woche, 7424 zwischen der 31. und der 33. Woche, 32 945 zwischen der 34. und der 36. Woche und 858 406 nach 37 Wochen oder später). Der Anteil der Kinder, die überlebten und bis ins Erwachsenenalter nachbeobachtet werden konnten, betrug 17,8%, 57,3%, 85,7%, 94,6% bzw. 96,5%. Unter den Überlebenden betrug die Wahrscheinlichkeit für eine Zerebralparese 0,1% bei denjenigen, die zum Geburtstermin geboren wurden versus 9,1% bei denjenigen, die zwischen der 23. und der 27. Woche geboren wurden. Die Prävalenz für eine geistige Behinderung betrug 0,4% versus 4,4% und die Prävalenz für das Erhalten einer Behindertenrente 1,7% versus 10,6%. Unter denen, die keine medizinische Behinderung hatten, war das Gestationsalter bei der Geburt assoziiert mit dem erreichten Bildungsniveau, dem Einkommen, dem Sozialversicherungsstatus und der Gründung einer Familie, nicht jedoch mit Arbeitslosigkeit oder krimineller Aktivität.

 

Fazit:

In dieser norwegischen Kohorte von Personen, die zwischen 1967 und 1983 geboren wurden, stieg das Risiko für eine medizinische und soziale Behinderung im Erwachsenenalter mit abnehmendem Gestationsalter bei der Geburt an.

  1. Moster D et al. Long-term medical and social consequences of preterm birth. N Engl J Med 2008 Jul 17; 359:262.

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Stand: 25. Mai 2013