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Medikamenten-Stents
(DES) vs. Metallstents (BMS): Vergleich des Risikos einer Restenose
gegen eine späte Stent-Thrombose, 2008
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Entscheidungsmodell
(1): Selbst der kleine absoluter Anstieg der
Thrombosen bei den DES, verglichen mit der
geringeren Restenose-Rate unter BMS nach einem Jahr
würde dazu führen, den BMS den Vorrang zu geben.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Metallstents
(BMS) versus wirkstofffreisetzende Stents (DES):
Vergleich
des Risikos einer Restenose und Stent-Thrombose mit
Hilfe eines
analytischen
Entscheidungsmodells
Eine amerikanische Studie im “Journal of American
College of Cardiology” definierte, welches zusätzliche
Risiko für eine sehr späte Stent-Thrombose (VLST)
bei wirkstofffreisetzenden Stents (Drug Eluting
Stents, DES) deren Nutzen bei einer Restenose überwiegen
würde. Obwohl die Datenlage über den Nutzen der
DES gegenüber den BMS (Bare Metal Stents) bezüglich
einer Restenose überzeugend ist, ist
das zusätzliche Risiko einer Stent-Thrombose - eine
seltene, aber ernsthafte Komplikation bei der
perkutanen Koronartherapie (PCI) - nicht mit
Sicherheit bekannt.
Es
wurde ein analytisches Markov-Modell entwickelt, um
den Einsatz von DES mit BMS bei einer gegenwärtigen
PCI-Population zu vergleichen. Verfahrensbezogene
Morbiditäts- und Mortalitätsdaten aus veröffentlichten
Studien wurden verwendet um die Wahrscheinlichkeiten
für das Modell abzuleiten. Über einen Meßbereich
des zusätzlichen Risikos und der Dauer des Risikos
einer VLST wurde der „net benefit“
(Netto-Ertrag) von DES versus BMS in Bezug auf die
Qualitätsangepasste Lebenserwartung (QALE)
bestimmt.
Unter
der Hypothese einer gleichen Stent-Thromboserate
nach einem Jahr war die DES-Strategie der
BMS-Strategie bezüglich der QALE überlegen. Unter
der alternativen Hypothese eines zusätzlichen
Risikos von 0,13%/Jahr war der Nettoertrag deutlich
vermindert. Der Schwellenwert für das absolute
Risiko der DES gegenüber der BMS hinsichtlich einer
VLST, über dem die BMS zu bevorzugen wären, betrug
0,14%/Jahr (bei einer vierjährigen
Nachbeobachtung). Dieser Schwellenwert stieg mit
zunehmendem Restenoserisiko in der Population und
nahm mit dem sich verlängernden sensiblen
Zeitfenster ab.
Fazit:
Ein
kleiner absoluter Anstieg der Thrombosen bei den DES
verglichen mit den BMS nach einem Jahr
(>0,14%/Jahr) würde dazu führen, den BMS den
Vorrang zu geben. Größere klinische Studien mit
einer längeren Nachbeobachtungszeit werden noch benötigt,
um das Risiko einer späten Stent-Thrombose bei
bereits existierenden und neuen DES mit größerer
Sicherheit einzuschätzen.
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-
Garg
P et al. Balancing the risks of restenosis and
stent thrombosis in bare-metal versus
drug-eluting stents: Results of a decision
analytic model. J Am Coll Cardiol 2008 May 13;
51:1844.
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| Schlüsselwörter:
Restenose, Stent-Thrombose, Metallstent, KHK, Herzinfarkt,
Medikamenten-Stent, Re-Stenose, Stents, Intracoronary Stenting and
Angiographic Results, Stentrestonose, Drug-Eluting Stents for
In-Stent Restenosis, wirkstofffreisetzende Stents, Metallstents,
Stentstenose, BMS, ISARDESIRE-Studie, Restenose, PCI, PTCA,
Katheter-Untersuchung, Ballondilatation und Revaskularisierung.
Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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