Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Medikamenten-Stents (DES) vs. Metallstents (BMS): Vergleich des Risikos einer Restenose gegen eine späte Stent-Thrombose, 2008

Entscheidungsmodell (1): Selbst der kleine absoluter Anstieg der Thrombosen bei den DES, verglichen mit der geringeren Restenose-Rate unter BMS nach einem Jahr würde dazu führen, den BMS den Vorrang zu geben.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Metallstents (BMS) versus wirkstofffreisetzende Stents (DES):

Vergleich des Risikos einer Restenose und Stent-Thrombose mit Hilfe eines

analytischen Entscheidungsmodells

Eine amerikanische Studie im “Journal of American College of Cardiology” definierte, welches zusätzliche Risiko für eine sehr späte Stent-Thrombose (VLST) bei wirkstofffreisetzenden Stents (Drug Eluting Stents, DES) deren Nutzen bei einer Restenose überwiegen würde. Obwohl die Datenlage über den Nutzen der DES gegenüber den BMS (Bare Metal Stents) bezüglich einer Restenose überzeugend  ist,  ist das zusätzliche Risiko einer Stent-Thrombose - eine seltene, aber ernsthafte Komplikation bei der perkutanen Koronartherapie (PCI) - nicht mit Sicherheit bekannt.

 

Es wurde ein analytisches Markov-Modell entwickelt, um den Einsatz von DES mit BMS bei einer gegenwärtigen PCI-Population zu vergleichen. Verfahrensbezogene Morbiditäts- und Mortalitätsdaten aus veröffentlichten Studien wurden verwendet um die Wahrscheinlichkeiten für das Modell abzuleiten. Über einen Meßbereich des zusätzlichen Risikos und der Dauer des Risikos einer VLST wurde der „net benefit“ (Netto-Ertrag) von DES versus BMS in Bezug auf die Qualitätsangepasste Lebenserwartung (QALE) bestimmt. 

 

Unter der Hypothese einer gleichen Stent-Thromboserate nach einem Jahr war die DES-Strategie der BMS-Strategie bezüglich der QALE überlegen. Unter der alternativen Hypothese eines zusätzlichen Risikos von 0,13%/Jahr war der Nettoertrag deutlich vermindert. Der Schwellenwert für das absolute Risiko der DES gegenüber der BMS hinsichtlich einer VLST, über dem die BMS zu bevorzugen wären, betrug 0,14%/Jahr (bei einer vierjährigen Nachbeobachtung). Dieser Schwellenwert stieg mit zunehmendem Restenoserisiko in der Population und nahm mit dem sich verlängernden sensiblen Zeitfenster ab.

 

Fazit:

Ein kleiner absoluter Anstieg der Thrombosen bei den DES verglichen mit den BMS nach einem Jahr (>0,14%/Jahr) würde dazu führen, den BMS den Vorrang zu geben. Größere klinische Studien mit einer längeren Nachbeobachtungszeit werden noch benötigt, um das Risiko einer späten Stent-Thrombose bei bereits existierenden und neuen DES mit größerer Sicherheit einzuschätzen.    

  1. Garg P et al. Balancing the risks of restenosis and stent thrombosis in bare-metal versus drug-eluting stents: Results of a decision analytic model. J Am Coll Cardiol 2008 May 13; 51:1844.

Schlüsselwörter: Restenose, Stent-Thrombose, Metallstent, KHK, Herzinfarkt, Medikamenten-Stent, Re-Stenose, Stents, Intracoronary Stenting and Angiographic Results, Stentrestonose, Drug-Eluting Stents for In-Stent Restenosis, wirkstofffreisetzende Stents, Metallstents, Stentstenose, BMS, ISARDESIRE-Studie, Restenose, PCI, PTCA, Katheter-Untersuchung, Ballondilatation und Revaskularisierung.  Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013