Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Intranasale Steroide bei Kinder mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom, 2008

Schlüsselwörter: Cortison, Kind, obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, Schlafstörung, Kinder, intranasale Kombinationstherapie, Budesonid, Pulmicort, Formoterol, Oxis, akuter Asthma, schlafen, babys, Kortison, Kortikosteroide, Luftnot, Tonsillektomie, Mandelentfernung, Adenektomie, Polyp, Rachenmandel, Gaumenmandel, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom bei Kinder ist mit neurokognitiven Auffälligkeiten (wie Konzentrationsstörungen) und Verhaltensproblemen assoziiert. Bisher wurde die operative Entfernung der Gaumen- und Rachenmandeln die Therapie der Wahl. Betrachtet. Eine aktuelle Studie verglich eine inhalative Kortisontherapie (mit Budenosid) mit einer operativen Therapie. Die Ergebnisse zeigten, dass intranasale Budenosidtherapie bei Kinder mit mildem obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom eine vielsprechende Alternative zu den operativen Verfahren Tonsillektomie (Gaumenmandelentfernung) und Adenektomie (Rachenmandel-Entfernung) ist.  

Anhand dieser Ergebnisse wäre auch ein Stufentherapie, beginnend mit der konservativen Therapie, vorstellbar.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Intranasale Budenosidtherapie bei Kindern mit mildem obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom  

Intranasale Kortikosteroide wurden als nicht chirurgische Therapiealternative des kindlichen obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms besonders für Patienten mit einer milden Krankheitsform vorgelegt mit dem Ziel, die adenoiden Vegetationen der Gaumen- und Rachenmandeln in der Größe zu reduzieren.

 

In einer Studie, die im „Pediatrics“ erschien, wurden von 71 möglichen Kandidaten 62 Kinder mit einem polysomnographisch diagnostizierten milden obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom in eine Doppelblindstudie einbezogen und in einer Cross-Over-Studie zu intranasalem Budenosid (32 Mikrogramm pro Nasenloch beim Zubettgehen) oder zu einem Placebo für 6 Wochen mit einer nachfolgenden 6-wöchigen zusätzlichen Therapie im alternativen Therapiearm, eine 2-wöchige Auswaschzeit berücksichtigend. Eine polysomnographische Beurteilung und Röntgenbilder zur Beurteilung der Größe der adenoiden Vegetationen wurden nach Beendigung jeder Phase durchgeführt.

 

Es gab signifikante Verbesserungen bei beiden polysomnographischen Messungen (Schlaflatenz, slow-wave-Schlaf und rapid-eye-movement-Schlaf), beim Ausmaß der respiratorischen Störungen (Apnoe-Hypopnoe-Index, Nadir-Sauerstoffsättigung in der Pulsoxymetrie) und bei der Größe der adenoiden Vegetationen unter den 48 Kindern, die die Behandlungsphase abgeschlossen hatten verglichen mit den 32 Kindern, die im ersten Therapiearm ein Placebo erhalten hatten, wobei sich die Schlafmessungen bei 54,1% der behandelten Kinder verbesserten. Weiterhin ergab eine 8-wöchige Unterbrechung der Therapie bei 25 Kindern einen anhaltenden Effekt der initialen Therapie.

 

Fazit:

Eine sechswöchige Behandlung mit intranasalem Budenosid konnte die Schwere eines milden obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms sowie das Ausmaß der zugrunde liegenden adenoiden Hyperplasie effektiv reduzieren, wobei dieser Effekt für mindestens acht Wochen nach Beendigung der Therapie anhielt. Diese Ergebnisse rechtfertigen den Einsatz von topischen Steroiden als initiale Therapieoption bei ansonsten gesunden Kindern mit einer milden obstruktiven Schlafapnoe.   

  1. Kheirandish-Gozal L and Gozal D. Intranasal budesonide treatment for children with mild obstructive sleep apnea syndrome. Pediatrics 2008 Jul; 122:e149.

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013