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Intranasale
Steroide bei Kinder mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom, 2008
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Cortison, Kind, obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, Schlafstörung,
Kinder, intranasale Kombinationstherapie, Budesonid, Pulmicort,
Formoterol, Oxis, akuter Asthma, schlafen, babys, Kortison,
Kortikosteroide, Luftnot, Tonsillektomie, Mandelentfernung,
Adenektomie, Polyp, Rachenmandel, Gaumenmandel, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
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Obstruktives
Schlafapnoe-Syndrom bei Kinder ist mit
neurokognitiven Auffälligkeiten (wie
Konzentrationsstörungen) und Verhaltensproblemen
assoziiert. Bisher wurde die operative Entfernung
der Gaumen- und Rachenmandeln die Therapie der Wahl.
Betrachtet. Eine aktuelle Studie verglich eine
inhalative Kortisontherapie (mit Budenosid) mit
einer operativen Therapie. Die Ergebnisse zeigten,
dass intranasale Budenosidtherapie bei Kinder mit
mildem obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom eine
vielsprechende Alternative zu den operativen
Verfahren Tonsillektomie (Gaumenmandelentfernung)
und Adenektomie (Rachenmandel-Entfernung) ist.
Anhand
dieser Ergebnisse wäre auch ein Stufentherapie,
beginnend mit der konservativen Therapie,
vorstellbar.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Intranasale
Budenosidtherapie bei Kindern mit mildem
obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom
Intranasale
Kortikosteroide wurden als nicht chirurgische
Therapiealternative des kindlichen obstruktiven
Schlafapnoe-Syndroms besonders für Patienten mit
einer milden Krankheitsform vorgelegt mit dem Ziel,
die adenoiden Vegetationen der Gaumen- und
Rachenmandeln in der Größe zu reduzieren.
In
einer Studie, die im „Pediatrics“ erschien,
wurden von 71 möglichen Kandidaten 62 Kinder mit
einem polysomnographisch diagnostizierten milden
obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom in eine
Doppelblindstudie einbezogen und in einer
Cross-Over-Studie zu intranasalem Budenosid (32
Mikrogramm pro Nasenloch beim Zubettgehen) oder zu
einem Placebo für 6 Wochen mit einer nachfolgenden
6-wöchigen zusätzlichen Therapie im alternativen
Therapiearm, eine 2-wöchige Auswaschzeit berücksichtigend.
Eine polysomnographische Beurteilung und Röntgenbilder
zur Beurteilung der Größe der adenoiden
Vegetationen wurden nach Beendigung jeder Phase
durchgeführt.
Es
gab signifikante Verbesserungen bei beiden
polysomnographischen Messungen (Schlaflatenz,
slow-wave-Schlaf und rapid-eye-movement-Schlaf),
beim Ausmaß der respiratorischen Störungen (Apnoe-Hypopnoe-Index,
Nadir-Sauerstoffsättigung in der Pulsoxymetrie) und
bei der Größe der adenoiden Vegetationen unter den
48 Kindern, die die Behandlungsphase abgeschlossen
hatten verglichen mit den 32 Kindern, die im ersten
Therapiearm ein Placebo erhalten hatten, wobei sich
die Schlafmessungen bei 54,1% der behandelten Kinder
verbesserten. Weiterhin ergab eine 8-wöchige
Unterbrechung der Therapie bei 25 Kindern einen
anhaltenden Effekt der initialen Therapie.
Fazit:
Eine
sechswöchige Behandlung mit intranasalem Budenosid
konnte die Schwere eines milden obstruktiven
Schlafapnoe-Syndroms sowie das Ausmaß der zugrunde
liegenden adenoiden Hyperplasie effektiv reduzieren,
wobei dieser Effekt für mindestens acht Wochen nach
Beendigung der Therapie anhielt. Diese Ergebnisse
rechtfertigen den Einsatz von topischen Steroiden
als initiale Therapieoption bei ansonsten gesunden
Kindern mit einer milden obstruktiven Schlafapnoe.
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Kheirandish-Gozal
L and Gozal D. Intranasal budesonide treatment
for children with mild obstructive sleep apnea
syndrome. Pediatrics 2008 Jul; 122:e149.
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