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Prävalenz der symptomatischen Beckenbodenfunktionsstörungen bei Frauen, 2008

Schlüsselwörter: Beckenboden, Pelvic floor disorder, Beckenbodenfunktionsstörung, prävalenz, Frauen, harn, Gebärmutterprolaps, Beckenbodenfunktionsstörungen, Schmerzen, Stuhlinkontinenz, Urininkontinenz, Frau, Schwangerschaft, Kind, Stuhl, urin, harnkinkontinenz, inkontinent, Prolaps, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien.

Ca. jede vierter Frau in den USA ist von Beckenbodenfunktionsstörungen (wie Harn- und Stuhlinkontinenz, Uterusprolaps) betroffen

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Prävalenz der symptomatischen Beckenbodenfunktionsstörungen bei US-Frauen

Viele Frauen sind von Beckenbodenfunktionsstörungen betroffen (Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz und Prolaps von Beckenorganen). Es existieren jedoch keine nationalen Prävalenzschätzungen für multiple symptomatische Beckenbodenfunktionsstörungen bei Frauen in den Vereinigten Staaten.

 

Ziel einer Querschnittsstudie, die im „JAMA“ erschien, war es, nationale Prävalenz- Schätzungen von symptomatischen Beckenbodenfunktionsstörungen zu liefern. Es wurden Daten von 1961 nicht schwangeren Frauen (20 Jahre oder älter) analysiert, die von 2005 bis 2006 an dem National Health and Nutrition Examination Survey, einer nationalen repräsentativen Befragung der nicht-institutionalisierten US-Bevölkerung, teilnahmen.

 

Die Frauen wurden zuhause befragt und unterzogen sich dann standardisierten körperlichen Untersuchungen in einem mobilen Untersuchungszentrum. Symptome einer Harninkontinenz (Score von 3 oder mehr auf einer validisierten Inkontinenzskala von mildem bis schwerem Urinverlust), Stuhlinkontinenz (Verlust von festem, flüssigem oder schleimigem Stuhl mindestens einmal im Monat) oder eines Prolaps der Beckenorgane (sichtbare/fühlbare Vorwölbung in der Scheide) wurden bewertet. Primäre Zielparameter waren die gewichteten Prävalenzschätzungen der symptomatischen Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz oder des Beckenorganprolaps.  

 

Ergebnisse:

Die gewichtete Prävalenz von mindestens einer Beckenbodenfunktionsstörung war 23,7%, wobei 15,7% der Frauen von einer Harninkontinenz betroffen waren, 9% von einer Stuhlinkontinenz und 2,9% von einem Organprolaps. Der Anteil an Frauen, die über mindestens eine Störung klagten, stieg mit dem Alter und der Zahl der Geburten an. Bei den 20 bis 39jährigen lag er bei 9,7%, bei den über 80jährigen bei 49,7%. Bei Frauen mit 0, 1, 2 bzw. 3 und mehr Geburten lag er bei 12,8%, 18,4%, 24,6% bzw. 32,4%. Bei übergewichtigen und fettsüchtigen Frauen war die Wahrscheinlichkeit unter mindestens einer Beckenbodenfunktionsstörung zu leiden höher (26,3%, 30,4% bzw. 15,1%). Es wurden keine Unterschiede bei den verschiedenen ethnischen Gruppen gefunden.

 

Fazit:

Ein bedeutender Anteil der Frauen ist von Beckenbodenfunktionsstörungen betroffen wobei der Anteil mit zunehmendem Lebensalter steigt.         

  1. Nygaard I et al. Prevalence of symptomatic pelvic floor disorders in US women. JAMA 2008 Sep 17; 300:1311.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013