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Belastungstest
mit Laufband-Stress-Echokardiographie bei Patienten mit stabiler
KHK, 2008
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| Schlüsselwörter: Laufband-Stress-Echokardiographie,
Ischämie, KHK, ACR, Belastungstest, koronare Herzkrankheit,
Laufband, ergometer, Fahrrad fahren, Herzinfarkt, Beta-Blocker,
Metoprolol, Belastungs-Test, EKG, Ischämie, Durchblutungsstörung,
Operation, Kardiovaskuläre Risikoeinschätzung, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und
Studien. |
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Vorhandensein
von induzierbarer Ischämie beim
Belastungstest verdoppelte das Herzinfarkt-
oder Mortalitäts-Risiko während der vierjährigen
Beobachtungszeit. Die Studie beantwortet
jedoch nicht die Frage, ob eine Intervention (Bypass,
PCI), das Herzinfarkt- und Mortalitäts-Risiko
senken würde. Die große COURAGE-Studie (2)
hatte 2007 gezeigt, dass präventive PCI Keine
Überlebensvorteile bei stabiler Angina
bietet. |
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Induzierbare
Ischämie und das Risiko eines rezidivierenden
kardiovaskulären Ereignisses bei ambulanten
Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit
Die
derzeitigen Leitlinien empfehlen bei Patienten
mit stabiler koronarer Herzkrankheit (KHK)
keine routinemäßigen kardialen
Belastungstests solange sie nicht über
Symptome einer Angina pectoris klagen. Ziel
einer Studie in den „Annals of Internal
Medicine“ war es, die prognostische
Aussagekraft von Angina pectoris-Symptomen in
der Eigenanamnese bzw. einer induzierbaren
Ischämie oder beiden Faktoren bei Patienten
mit stabiler KHK zu vergleichen.
Bei
937 Patienten mit stabiler KHK wurden Angina
pectoris-Symptome in der Eigenanamnese mit
Hilfe eines Fragebogens sowie eine
induzierbare Ischämie mittels einer
Laufband-Stress-Echokardiographie gemessen.
Ein proportionales Cox-Hazardmodell, angepasst
für die üblichen kardiovaskulären
Risikofaktoren, wurde verwendet um die unabhängige
Assoziation zwischen Angina bzw. induzierbarer
Ischämie mit KHK-Ereignissen (Myokardinfarkt
oder Tod aus kardiovaskulärer Ursache) während
einer mittleren Nachuntersuchungszeit von
3,9 Jahren zu untersuchen.
Ergebnisse:
Von
den Studienteilnehmern hatten 129 (14%) eine
Angina, 188 (20%) hatten eine induzierbare
Ischämie und 40 (4%) wiesen sowohl eine
Angina als auch eine induzierbare Ischämie
auf. Rezidivierende KHK-Ereignisse traten bei
7% der Teilnehmer ohne Angina oder
induzierbarer Ischämie auf, bei 10%
derjenigen mit Angina, bei 21% derjenigen mit
induzierbarer Ischämie und bei 23%
derjenigen, die unter beidem litten. Das
Auftreten einer Angina alleine war nicht mit
rezidivierenden KHK-Ereignissen assoziiert.
Das Auftreten einer induzierbaren Ischämie
ohne Angina pectoris-Symptome in der
Eigenanamnese war jedoch ein starker Prädiktor
für rezidivierende KHK-Ereignisse.
Fazit:
24%
aller Patienten mit stabiler KHK hatten eine
induzierbare Ischämie und mehr als 80% dieser
Patienten berichtete in der Eigenanamnese
nicht über Angina pectoris-Symptome. Das
Auftreten einer induzierbaren Ischämie ohne
Angina in der Eigenanamnese ist mit einer mehr
als zweifach erhöhten Rate an rezidivierenden
KHK-Ereignissen assoziiert. |
-
Gehi
AK et al. Inducible ischemia and the risk
of recurrent cardiovascular events in
outpatients with stable coronary heart
disease: The Heart and Soul Study. Arch
Intern Med 2008 Jul 14; 168:1423
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PCI
als Übertherapie? - Keine Überlebensvorteile
bei stabiler Angina - COURAGE-Studie in
NEJM, 27. März 2007
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