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Schwangerschaft: Chronische Hypertonie (Bluthochdruck) mit einer fetalen Wachstumsstörung assoziiert, 2008

Schlüsselwörter: Blutdruck, Wachstum, Schwangerschaft, Chronische Hypertonie, Mutter, Bluthochdruck, fetale Wachstumsstörung, Frühchen, zu klein, Kinder, Baby, Säugling, Frühgeburt, Säuglinge, Babys, Kind,Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien.

Eine aktuelle Studie (1) zeigte, dass eine chronische Hypertonie der Mutter während der Schwangerschaft das intrauterine Wachstum des Kindes behindern, und das Risiko für die Früh- oder termingerechte Geburt eines hypotrophen Neugeborenen (zu Klein für das Gestationsalter) erhöhen kann.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Chronische Hypertonie und das Risiko einer Früh- bzw. termingerechten Geburt eines hypotrophen Neugeborenen (SGA: small for gestional age) 

Die Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer chronischen Hypertonie und dem Risiko für die Geburt eines hypotrophen (small for gestional age, SGA) Neugeborenen sind widersprüchlich. Eine Studie im „Obstetrics and Gynaecology“ setzte die chronische Hypertonie bei Früh- und termingerechten Geburten in Bezug zu anderen mütterlichen Faktoren, die Marker einer endothelialen Dysfunction sein könnten mit dem Ziel, die Faktoren zu identifizieren, die mit der Neugeborenenhypotrophie assoziiert sind und eine plazentare Pathogenese vermuten lassen.

 

Chronische Hypertonie, Diabetes, Body Mass Index, Alter und Subfertilität wurden verknüpft mit dem Risiko für eine Frühgeburt bzw. termingerechte Geburt eines hypotrophen Neugeborenen bei einer dänischen nationalen Geburtenkohorte (n= 81.008). „Small for gestional age (SGA)“ waren Kinder, bei denen das dem Gestationsalter angepasste Geburtsgewicht mindestens zwei Standardabweichungen unter dem Mittelwert der fetalen Wachstumskurven lag.

 

Ergebnisse:

Das Risiko für die Frühgeburt eines hypotrophen Neugeborenen war bei Frauen mit einer chronischen Hypertonie um das 5,5fache erhöht, das Risiko für die termingerechte Geburt eines hypotrophen Neugeborenen um das 1,5fache. Das Risiko für die Frühgeburt eines hypotrophen Neugeborenen war bei Frauen unter 20 Jahren, bei Frauen über 36 Jahren und bei denjenigen mit mindestens zwei Spontanaborten erhöht, nicht jedoch das Risiko für die termingerechte Geburt eines hypotrophen  Neugeborenen. Rauchen, Parität, mehr als 12 Monate bis zum Eintreten der Schwangerschaft und Untergewicht waren gleichermaßen verknüpft mit der Frühgeburt sowie der Termingeburt eines hypotrophen Neugeborenen. Übergewicht, Fettsucht und Diabeteserkrankung waren weder mit dem Risiko der  Frühgeburt noch der termingerechten Geburt eines hypotrophen Neugeborenen assoziiert. 

 

Fazit:

Chronische Hypertonie, niedriges oder höheres mütterliches Lebensalter und rezidivierende Spontanaborte erhöhten das Risiko für die Frühgeburt eines hypotrophen  Neugeborenen. Diese Faktoren könnten in einer abnormen Plazentation begründet sein und repräsentieren wahrscheinlich eine Pathogenese, die sich von derjenigen, die zur termingerechten Geburt eines hypotrophen Neugeborenen führt unterscheidet.         

  1. Catov JM et al. Chronic hypertension related to risk for preterm and term small for gestational age births. Obstet Gynecol 2008 Aug; 112:290.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013