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Jupiter-Studie:
Der Statin
Rosuvastatin (Crestor®) senkt Sterblichkeit auch bei normalen
Cholesterinspiegeln, 2008
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| Schlüsselwörter: CRP,
Entzündung, Choleseterinsenker, KHK, Herzinfarkt, Statine,
Rosuvastatin, Crestor, Myopathie, Muskelschmerzen, Statin,
Cholesterin, C-reaktives Protein, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. |
| Haben
Statine eine günstige
Wirkung auf die arteriellen Thrombosen und
Entzündung der Gefäßwände? Sollten sie
dann bei
älteren Menschen mit erhöhtem C-reaktiven Protein
(CRP) als Primärprävention
für kardiovaskuläre Krankheiten (Herzinfarkt,
Schlaganfall) eingesetzt werden?
JUPITER-Studie ging diese Fragen nach, und
löste viele Kontroversen aus (Siehe auch Reaktionen
auf Jupiter-Studie). |
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JUPITER-Studie:
Justification for the Use of statins in
Primary prevention: an Intervention Trial
Evaluating Rosuvastatin.
„Bei
älteren Menschen mit erhöhtem C-reaktiven Protein
(CRP) scheint eine Therapie (als Primärprävention
für Herzinfarkt, Schlaganfall, arterielle
Revaskularisierung, Hospitalisierung wegen einer
instabilen Angina oder Tod) mit einem Statin auch
dann sinnvoll zu sein, wenn der Cholesterinwert gar
nicht erhöht ist. Zu diesem Ergebnis gelangt eine
randomisierte kontrollierte Studie im New England
Journal of Medicine (NEJM 2008; 359: 2195-2207), die
auf der Jahrestagung der American Heart Association
in New Orleans ein beträchtliches Medienecho
auslöste...
Bei
den teilnehmenden Männern über 50 Jahren und den
teilnehmenden Frauen über 60 Jahren war jedoch das
hochsensitive C-reaktive Protein erhöht (≥2,0
mg/l), was auf einen entzündlichen Prozess im
Körper schließen lässt, der in diesem Alter
häufig auf eine Atherosklerose zurückzuführen
ist.
Die Studie sollte klären, ob in dieser Situation
eine cholesterinsenkende Therapie sinnvoll ist, auch
wenn die Cholesterinwerte gar nicht erhöht sind.
Die Teilnehmer wurden auf eine Langzeittherapie mit
20 mg/die Rosuvastatin (Crestor®) oder Placebo
randomisiert...
Ob
bei diesen im Alter keineswegs seltenen
Konstellationen ebenfalls zu einer präventiven
Statintherapie geraten werden kann, dürfte noch zu
Diskussionen bei den Leitlinien-Autoren führen.
Hlatky kritisiert auch den frühzeitigen Abbruch der
Studie, der offen lasse, mit welchen langfristigen
Risiken die Reduktion des LDL-Cholesterins auf 55
mg/dl unter Umständen verbunden sein könnte. In
den künftigen Leitlinien wird es nach Ansicht von
Hlatky darauf ankommen, ein ausgewogenes Verhältnis
zwischen den Vorteilen, den Risiken und den Kosten
der Therapie zu finden..." Mehr
im DÄ...
(Quelle: rme/aerzteblatt.de)
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-
Paul
M Ridker et al: Rosuvastatin to Prevent
Vascular Events in Men and Women with
Elevated C-Reactive Protein. NEJM 2008;
359: 2195-2207
-
Editoralist:
Expanding the Orbit of Primary Prevention
—Moving beyond JUPITER
-
New
Findings on the Role of Inflammation in
Prevention of Coronary Heart Disease
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Nachtrag
- Reaktionen
auf Jupiter-Studie
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Jupiter-Substudie:
Statine zur Prophylaxe der venösen Thromboembolien,
2009. Mehr...
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Jupiter-Studie:
Neurologen noch zurückhaltend, 12. November 2008
„Vor
einer klaren Empfehlung zum Einsatz des Statins
Rosuvastatin in der Primärprävention des
Schlaganfalles bedarf es weiterer Studien. Diese
Einschätzung vertritt die Deutsche Gesellschaft
für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall
Gesellschaft (DSG). Sie reagierte damit auf die
Publikation der sogenannten Jupiter-Studie am 9.
November...
„Einschränkend
muss angemerkt werden, dass Rosuvastatin in
Deutschland nicht erhältlich ist und dass die
number needed to treat 120 betrug, das heißt, es
müssen 120 gesunde Personen über ein Jahr
behandelt werden, um ein vaskuläres Ereignis zu
verhindern“, hieß es aus der DGN...“
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