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Der D-Dimer-Wert als Prädiktor für das Rezidivrisiko einer Venenthrombose nach Absetzen der Antikoagulation, 2008

Studie (1): Bei Patienten mit initial nicht-provozierter Thrombose (ohne klare Ursache)deutet ein negativer D-Dimer-Wert nach einer Kurzzeit-Antikoagulation darauf hin, dass eine weitere Antikoagulation nicht notwendig ist. Und andersrum zeigen erhöhte D-Dimer-Werte nach Absetzen der Antikoagulation ein höheres Rezidivrisiko für Thrombose. Die Wissenschaftler hatten D-Dimer-Werte 3 Wochen bis 2 Monate nach dem Ende der Antikoagulation gemessen. Diese Ergebnisse könnten helfen, Patienten heraus zu filtern, die von einer Langzeit-Antikoagulation profitieren würden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Der D-Dimer-Wert als Prädiktor für das Rezidivrisiko einer Venenthrombose nach Absetzen der Antikoagulation   

Die optimale Dauer der Antikoagulation nach dem ersten Auftreten einer venösen Thrombose bei Patienten ohne weitere Thromboserisikofaktoren ist unklar. Mit Methoden zur Vorhersage des Rezidivrisikos könnten low-risk-Patienten identifiziert werden, für die eine verlängerte Antikoagulation nicht von Vorteil wäre.

 

Das Ziel eines systematischen Reviews mit Meta-Analyse, der in den „Annals of Internal Medicine“ erschien, war es, Ergebnisse zusammenzufassen, die den Wert des D-Dimer-Tests als Prädiktor für das Rezidivrisikos bei Patienten mit einer erstmaligen Venenthrombose nach Absetzen der Antikoagulation untersuchten. Hierfür wurden die Datenbanken MEDLINE, EMBASE, CINAHL und Cochrane bis März 2008 durchsucht. Randomisierte kontrollierte Studien oder prospektive Kohortenstudien, in denen der D-Dimer-Wert bei Patienten, die mindestens 3 Monate lang eine Antikoagulantientherapie wegen einer Venenthrombose erhalten hatten, gemessen wurde, wurden eingeschlossen und von zwei unabhängigen Gutachtern durchgesehen.

 

Sieben Studien und insgesamt 1888 Patienten mit erstmalig aufgetretener Venethrombose wurden analysiert. Während 4500 Personenjahren Nachbeobachtungszeit unterschieden sich die jährlichen Rezidivraten statistisch signifikant: 8,9% bei den Patienten mit positivem D-Dimer-Test und 3,5% bei den Patienten mit negativem D-Dimer-Test. Allerdings variierten die Dauer der Antikoagulation, der Zeitpunkt des D-Dimer-Tests und die D-Dimer-Bestimmungsmethode in den verschiedenen Studien wodurch die Aussagekraft der Ergebnisse begrenzt ist. 

 

Fazit:

Nach Beendigung einer mindestens dreimonatige Antikoagulation wegen erstmalig aufgetretener Venenthrombose und ungefähr 2 Jahren Nachbeobachtungszeit war ein negativer D-Dimer-Test mit einem jährlichen Rezidivrisiko von 3,5% assoziiert, wohingegen ein positiver D-Dimer-Test mit einem jährlichen Rezidivrisiko von 8,9% assoziiert war. Diese Raten sollten in die Risiko-Nutzen-Abwägung einer verlängerten Antikoagulationstherapie einbezogen werden.     

  1. Verhovsek M et al. Systematic review: D-dimer to predict recurrent disease after stopping anticoagulant therapy for unprovoked venous thromboembolism. Ann Intern Med 2008 Oct 7; 149:481.

  2. Antikoagulation-Dauer für nicht-provozierte Venenthrombosen, 2008

  3. Thrombose-Ausschluss ohne Ultraschall-Doppleruntersuchung - Wells Score

Schlüsselwörter:  Prädiktor, Thrombose-Rezidiv, Antikoagulation-Dauer, Marcumar, nicht-provozierte Thrombose, Rezidiv, Wiederholung, postthrombotisches Syndrom, Medikament, Krebs, Diagnose, Thrombose, Neigung, Thrombophilie, Diagnostik, APC-Resistenz, Risikofaktoren, Phlebothrombose, Thromboembolie, Sonographie, Laboruntersuchung, D-Dimer, Wells Score, Ultraschall-Doppler-Untersuchung, Thromboserezidiv, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013