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Schnellender
Finger (Tendovaginitis stenosans): Indikatoren eines Rezidivs nach
Kortikosteroid-Injektion., 2008
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| Definition
Schnellender Finger: Sehnengleitstörung
der Hand, die mit einer Verdickung der Sehnenscheiden der
Fingerbeugemuskulatur einhergeht. Am häufigsten ist die
Fingergrundgelenk auf der Handinnenseite betroffen.
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In
einer aktuellen Studie (1) Studie sollten
Indikatoren für Rezidive ein Jahr nach einer
Kortikosteroid-Behandlung des schnellenden
Fingers bestimmt werden. Die Ergebnisse
zeigten, dass insulinpflichtige Diabetes
Mellitus der einzige unabhängiger Indikator für
Rezidivsymptome war.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Schnellender
Finger: Indikatoren eines Rezidivs nach
Kortikosteroid-Injektion.
HINTERGRUND:
Eine Tenosynovitis der Flexoren wird bei
Erwachsenen häufig mit
Kortikosteroid-Injektion behandelt. In der
vorliegenden Studie sollten ein Jahr nach
Kortikosteroid-Behandlung eines schnellenden
Fingers Indikatoren für Rezidivbeschwerden
bestimmt werden.
METHODEN:
130 aufeinander folgende Patienten mit
schnellendem Finger und
Kortikosteroid-Injektion wurden in die
prospektive Studie eingeschlossen.
Ausschlusskriterien waren eine vorausgegangene
Behandlung sowie eine entzündliche Arthritis.
Die Patientendaten einschließlich vorhandener
Komorbiditäten wurden anhand eines
Fragebogens erfasst. Ein Jahr nach Behandlung
wurden die Patienten kontaktiert, um
Rezidivbeschwerden zu dokumentieren. Mittels
Kaplan-Meier-Analyse und Cox-Regressionsmodell
wurden Rezidivrate und Indikatoren bestimmt.
ERGEBNISSE:
124 schnellende Finger von 119 Patienten
(Durchschnittsalter 62,3 Jahre) wurden in die
Studie eingeschlossen. Am häufigsten waren
der Daumen (35%), der Ringfinger (31%) und der
Mittelfinger (23%) betroffen. Bei 70 Fingern
(56%) wurden im Durchschnitt 5,6 Monate nach
Injektion (Bereich 0,5 bis 13,1 Monate)
Rezidivbeschwerden festgestellt. 22 Finger
(18%) wurden im Median 7,4 Monate nach
Injektion operativ behandelt. Gemäß
Kaplan-Meier-Analyse hatten 70% der Fälle
(95% Konfidenzintervall, 63% bis 77%) nach 6
Monaten keine Rezidivbeschwerden, nach 12
Monaten noch 45% der Fälle (95%
Konfidenzintervall, 36% bis 54%). Des Weiteren
war gemäß Kaplan-Meier-Analye nach 6 Monaten
in 95% der Fälle (95% Konfidenzintervall, 92%
bis 98%) keine chirurgische Behandlung nötig
und nach 12 Monaten in 83% der Fälle (95%
Konfidenzintervall, 77% bis 89%). Insulinabhängiger
Diabetes mellitus zeigte sich als starker
Indikator für Rezidivbeschwerden (p <
0,01). Als unabhängige Indikatoren für eine
chirurgische Behandlung ergaben sich ein jüngeres
Alter (p < 0,01), weitere betroffene Finger
bereits vor Behandlung (p < 0,01) und
vorausgegangene andere Tendinopathien der
oberen Extremitäten (p = 0,02). Dauer und
Schweregrad der Symptome gaben keine Hinweise
auf einen schlechten Outcome nach Injektionen.
SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Ein Jahr nach Injektion traten bei 56% der
Finger Rezidivbeschwerden auf. Ein jüngeres
Alter, ein insulinabhängiger Diabetes
mellitus, mehrere betroffene Finger und
vorausgegangene andere Tendinopathien der
oberen Extremitäten waren mit einer erhöhten
Rate von Therapieversagen assoziiert. Die
Beschwerden kehrten oft mehrere Monate nach
Injektion wieder. |
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Rozental
TD et al. Trigger finger: Prognostic
indicators of recurrence following
corticosteroid injection. J Bone Joint
Surg Am 2008 Aug; 90:1665.
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| Schlüsselwörter: Sehne,
Cortison, Schnellender Finger, Indikatoren, Rezidiv, Kortison,
Sehnen, Sehnenscheidenentzündung, therapie,
Kortikosteroid-Injektion, Sehnengleitstörung, Spritzen, Hand,
handbewegungen, Fingern, beugen, strecken, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und
Studien. |
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