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PPI Esomeprazol (Nexium®) zum Magenulkus-Schutz bei niedrig dosierter Aspirin-Dauermedikation, 2008

Der PPI Esomeprazol (Nexium®) reduziert zumindest kurzfristig bei niedrig dosierter Aspirin-Dauermedikation (75-325mg/d) das Risiko eines gastroduodenalen Ulkus. Die Ergebnisse der Studie unterstützen somit die Therapie-Strategie, bei Risikopatienten (anamnestisch bekanntes gastrointestinales  Ulkus) mit Aspirin-Dauermedikation prophylaktisch Protonenpumpenhemmer (PPI) zu verordnen. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Einmal täglich 20 mg Esomeprazol reduziert bei niedrig dosierter Aspirin-Dauermedikation das Risiko eines gastroduodenalen Ulkus.

ZIELE: Niedrig dosiertes Aspirin wird standardmäßig zur Prophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse bei Risikopatienten eingesetzt. Die Langzeitgabe von niedrig dosiertem Aspirin birgt allerdings ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, einschließlich gastroduodenalem Ulkus. In der vorliegenden Studie wurde die Wirksamkeit von Esomeprazol in  der Risikoreduktion eines Magen- und/oder Duodenalulkus sowie dyspeptischer Symptome bei Patienten mit niedrig dosierter Aspirin-Dauermedikation untersucht.

METHODEN: In die Studie wurden Patienten mit mindestens 60 Jahren aufgenommen, die einmal täglich 75-325 mg Aspirin einnahmen. Vor Studienbeginn wurde mittels Endoskopie ein gastroduodenales Ulkus ausgeschlossen. Die Patienten erhielten über 26 Wochen randomisiert entweder einmal täglich 20 mg Esomeprazol oder Plazebo. Nach 8 und 26 Wochen wurden die Patienten endoskopisch auf Magen- und/oder Duodenalulkus sowie Ösophagusläsionen untersucht. Nach 8, 16 und 26 Wochen wurden obere gastrointestinale Symptome dokumentiert.

ERGEBNISSE: Die Intention-to-treat-Kohorte umfasste 991 Patienten (Esomeprazol n= 493; Placebo n= 498). 27 Patienten der Placebogruppe (5,4%) entwickelten während der 26-wöchigen Behandlung ein Magen- oder Duodenalulkus. In der Esomeprazol-Gruppe waren es 8 Patienten (1,6%) (Sterbetafelverfahren: 6,2% versus 1,8%; p = 0,0007). Nach 26  Wochen war der kumulative Anteil von Patienten mit erosiver Ösophagitis bei Esomeprazol-Gabe signifikant niedriger als bei Placebo (4,4% versus 18,3%; p < 0,0001). Nach 26 Wochen waren Sodbrennen, saurer Reflux und epigastrischer Schmerz bei den Patienten der Esomeprazol-Gruppe häufiger verschwunden (p < 0,05).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei Patienten mit mindestens 60 Jahren ohne Vorgeschichte eines gastroduodenalen Ulkus reduziert die Einnahme von einmal täglich 20 mg Esomeprazol das Risiko eines Magen- und/oder Duodenalulkus. Außerdem treten weniger Symptome auf, die mit der Dauermedikation von niedrig dosiertem Aspirin in Zusammenhang stehen. 

  1. Lundell L et al. Comparing laparoscopic antireflux surgery with esomeprazole in the management of patients with chronic gastro-oesophageal reflux disease: A 3-year interim analysis of the LOTUS trial. Gut 2008 Sep; 57:1207.  

  2. Siehe auch: Ulkusblutung-Rezidivvorbeugung: ASS plus Säureblocker Esomeprazol effektiver als Clopidogrel bei Hochrisikopatienten, 2006

Schlüsselwörter: Protonenpumpenhemmer, PPI niedrig dosierte Aspirin-Dauermedikation, Omeprazol, Antra, Ulkusblutung-Rezidivvorbeugung, Ulkus, Blutung, Magengeschwür, Aspirin, Magen, Geschwür, Blutung, ASS niedrig dosiert, low-dose, Esomeprazol, Nexium, Clopidogrel, Plavix, Iscover, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013