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Verhütung: Faktoren bei der Auswahl der Kontrazeptiva-Methode, 2008

Injizierbares Kontrazeptivum (Depot-Spritze) und orales Kontrazeptivums (Mikropille)reduzieren beide bestimmte Symptome (siehe „Ergebnisse“ unten). Diese Daten könnten eine Entscheidungshilfe für Ärzte vor dem Einsatz der Kontrazeptiva sein.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Physiologische und psychologische Symptome bei Verwendung eines injizierbaren Kontrazeptivums (Depot-Spritze) oder eines oralen Kontrazeptivums (Mikropille)  

Das Ziel einer Studie im „American Journal of Obstetrics“ war, über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg menstruelle, physiologische und psychologische Symptome bei Frauen, die begonnen hatten, mit einer Methoxyprogesteron-Depotspritze bzw. einer Mikropille (Östrogengehalt 20 Mikrogramm) mit verkürztem pillenfreien Intervall zu verhüten mit den Symptomen bei Frauen zu vergleichen, die nicht hormonell verhüteten. Insgesamt 608 Frauen berichteten über 17 Symptome vor dem Beginn der Kontrazeption und anschließend alle sechs Monate über einen Zeitraum von 24 Monaten. Nach Anpassung von Alter, Zahl der Besuche und Symptome vor Therapiebeginn wurden longitudinale Beziehungen zwischen Symptomen und Kontrazeptiva bewertet.

 

Ergebnisse:

Orale Kontrazeptiva schützten vor Mastodynie, Regelschmerzen, Haarausfall, Akne, Nervosität und Stimmungsschwankungen. Die Methoxyprogesteron-Depotspritze wirkte gegen Blähungen und Stimmungsschwankungen, verursachte jedoch eine Gewichtszunahme, Blutungsintervalle von mehr als 20 Tagen sowie ausgebliebene Perioden. Unter beiden Methoden kam es zu Zwischenblutungen.      

 

Fazit:

Evidenzbasierte Daten bezüglich der positiven und negativen Wirkungen, die mit diesen  Verhütungsmethoden assoziiert sind, könnten eine Entscheidungshilfe für Ärzte schon vor dem Einsatz der Kontrazeptiva sein.    

  1. Berenson AB et al. Physiologic and psychologic symptoms associated with use of injectable contraception and 20 µg oral contraceptive pills. Am J Obstet Gynecol 2008 Oct; 199:351.e1.

Schlüsselwörter: Kontrazeptivum, Depot-Spritze, Mikropille, Schwangerschaftsverhütung, Kontrazeption, Bildung, arme, sozialhilfe, östrogene,ältere Frau, minipille, Schwangerschaft, Verhütung, Pille, Orale Kontrazeptiva, Frauen, östrogen, progesteron, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013