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Ärzte und Suchttherapie: Fünfjahresergebnisse einer Studie in den USA, 2008

Etwa 10%  der US-Ärzte entwickeln Suchtprobleme. In den USA werden. staatliche Gesundheitsprogramme für Ärzte bei der Behandlung der Substanzabhängigkeit angeboten, die unter der Aufsicht der Zulassungsbehörden für ärztliche Approbation laufen. Die Effektivität solcher Programme ist noch unklar. Eine aktuelle Studie (1) untersuchte die Wirksamkeit dieser Programme.

Die Primären Suchtsubstanzen waren Alkohol, Opiate und Stimulanzien (wie Amphetamine). Die Studienergebnisse zeigten, dass die meisten Ärzte mit Substanzabhängigkeit gute Prognosen nach Therapie hatten: 79% von denen hatten nach 5 Jahren weiterhin Ihre Zulassung, und arbeiteten weiter. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Fünfjahresergebnisse einer Kohortenstudie an Ärzten in den USA, die wegen Substanzabhängigkeit behandelt wurden

Ziel Evaluierung der Effektivität von staatlichen Gesundheitsprogrammen für Ärzte bei der Behandlung von Ärzten mit Substanzabhängigkeit.

Design Longitudinale Kohortenstudie über 5 Jahre.

Setting Zweckgerichtete Stichprobe aus 16 staatlichen Gesundheitsprogrammen für Ärzte in den USA.

Teilnehmer 904 konsekutiv in eines der 16 Programme von September 1995 bis September 2001 aufgenommene Ärzte.

Hauptendpunk Absolvieren des Programmes, weitergehender Alkohol- und Arzneimittelmissbrauch (reguläre Urintests) und beruflicher Status nach fünf Jahren.

Ergebnisse 155 von 802 Ärzten (19,3%) mit bekannten Ergebnissen beendeten das Programm nicht, der Abbruch war meistens am Anfang der Behandlung. Von den 647 (80,7%), die die Behandlung beendeten und die unter Aufsicht und Kontrolle wieder ihrer ärztlichen Tätigkeit nachgingen, wurde ein Alkohol- oder Medikementenmissbrauch mittels Urinuntersuchungen bei 126 (19%) Ärzten über fünf Jahre festgestellt; von diesen hatten 33 (26%) wiederholt positive Testergebnisse. Nach fünf Jahren Nachbeobachtung hatten 631 (78,7%) Ärzte eine Approbation und arbeiteten, 87 Ärzten (10.8%) wurde die Approbation entzogen, 28 (3,5%) waren pensioniert, 30 (3,7%) sind gestorben, und 26 (3,2%) hatten einen unbekannten Status.

Schlussfolgerung Etwa Dreiviertel der US Ärzte mit Substanzabhängigkeit, die in Gesundheitsprogrammen für Ärzte behandelt wurden, zeigten einen Behandlungserfolg nach fünf Jahren. Solche Programme scheinen eine angemessene Kombination von Behandlung, Unterstützung sowie Sanktionen zu geben, um die Abhängigkeit von Ärzten effektiv zu bewältigen.

  1. McLellan AT et al. Five year outcomes in a cohort study of physicians treated for substance use disorders in the United States . BMJ 2008 Nov 4; 337:a2038.

Schlüsselwörter:Amphetamin, arzt, speed, entzug, Opiate, morphin, heroin, methadon, programm, polamidon, benzodiazepin-abhängigkeit, delir, alkoholabhängigkeit, Abstinenz, Alkoholentzug, Leber, Versagen, alkoholdelir, Baclofen, Epilepsie, Alkohol, Alkoholabstinenz, Alkoholkrankheit, Alkoholismus und Leberzirrhose, Alkoholentzugstherapie, amphetamine,  Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013