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Naltrexon in der Behandlung von Amphetamin-Abhängigkeit, 2008

Studie (1): Der Opioidantagonist Naltrexon blockiert die für den Lustgewinn zuständigen Endorphinen, und ist wirksam in der Reduzierung vom Amphetamin-Konsum bei Personen mit Amphetamin-Abhängigkeit.

Naltrexon wurde anfänglich zur Therapie der Opiatabhängigkeit verwendet. Inzwischen wird Naltrexon auch zur Unterstüzung der Behandlung von Alkoholkranken eingesetzt (2)

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Naltrexon in der Behandlung von Amphetamin-Abhängigkeit: Eine randomisierte, placebo-kontrollierte Studie  

ZIEL: Aktuell ist keine anerkannte medikamentöse Therapie bei Amphetamin-Abhängigkeit vorhanden. Vor kurzem durchgeführte Laborstudien an Menschen haben gezeigt, dass Naltrexon einige der verstärkenden Amphetamin-Wirkungen moduliert. Das Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit von Naltrexon, im Vergleich zum Placebo, in der Reduzierung von Rückfällen des Amphetamin-Konsums bei Patienten mit Amphetamin-Abhängigkeit, zu untersuchen.

METHODE: 80 Patienten die die DSM-IV-Kriterien für eine Amphetamin-Abhängigkeit erfüllten, wurden randomisiert einer doppelt-blinden Behandlung über zwölf Wochen, entweder mit Naltrexon (50 mg) oder Placebo zugeteilt. Die Patienten besuchten die Klinik zweimal wöchentlich, um sowohl ihre Medikation, als auch Therapie zur Vorbeugung von Rückfällen zu erhalten. Außerdem gaben sie bei diesen Besuchen Urinproben ab, welche einer toxikologischen Untersuchung unterzogen wurden, mit deren Hilfe aber auch, über einen Test auf ein Stoffwechselprodukt von Naltrexon, 6-beta-Naltrexol, die Einhaltung der Naltrexon-Therapie überprüft wurde. Der Haupt-Ergebnis-Punkt war Abstinenz vom Konsum von Amphetaminen, überprüft durch die Anzahl der negativ auf Amphetamin getesteten Urinproben während der zwölf Behandlungswochen. Alle fehlenden Urinproben wurden definiert als positiv auf Amphetamin getestete Proben.

ERGEBNISSE: Insgesamt schlossen 55 Patienten (68,8%) die Studie nach zwölf Wochen ab. Die Intention-to-treat-Analyse zeigte, dass die Naltrexon-Gruppe eine bedeutend höhere Zahl an Amphetamin-negativen Urinproben aufwies, verglichen mit der Placebo-Gruppe. Ereigniszeitanalysen zeigten, dass die Behandlungsgruppen sich in der Quote der Teilnehmer mit fortgesetzter Abstinenz, sowohl in der Intention-to-treat-Analyse, als auch in der Gruppe der Patienten, die die Studie nach zwölf Wochen abschlossen, unterschieden mit einem Vorteil für die Naltrexon-Behandlung. Im Vergleich zur Placebo-Gruppe war eine bedeutsame Reduzierung des Ausmaßes des Verlangens nach, sowie des selbst-berichteten Konsums von Amphetaminen vorhanden. Die Behandlung mit Naltrexon wurde in dieser Patientengruppe gut toleriert.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Studie demonstriert die Wirksamkeit von Naltrexon in der Reduzierung von Amphetamin-Konsum bei Personen mit Amphetamin-Abhängigkeit.

  1. Jayaram-Lindström N et al. Naltrexone for the treatment of amphetamine dependence: A randomized, placebo-controlled trial. Am J Psychiatry 2008 Nov; 165:1442.

  2. Monatliche Naltrexon-Injektionen bei Alkoholismus

Schlüsselwörter: Therapie, Entzug, Suchttherapie, Reha, Amphetamin-Abhängigkeit, speed, Alkoholkrankheit, heroin, morphin, turboentzug, Entzug, Monatliche Naltrexon-Injektionen, Alkoholismus, Sucht, Amphetaminentzug, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013