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Tragbares Ultraschallgerät zur Vorhersage einer Krankenhaus-Wiederaufnahme wegen Herzinsuffienz, 2008

Studie (1): Weite und Komprimierbarkeit von Vena Cava Inferior (VCI: untere Hohlvene) sagte eine Krankenhaus-Wiederaufnahme bei Herzinsuffienz-Patienten voraus. Diese VCI-Werte dienen somit als Ersatz-Parameter für den rechtsatrialen Druck und vor allem für zentralvenöse Druckmessung, die auch in deutschen Krankenhäusern relativ üblich ist.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Vergleich zwischen der Untersuchung der unteren Hohlvene mit einem tragbaren Ultraschallgerät und der Bestimmung von N-terminalen Pro-Brain Natriuretic Peptide (BNP) in der Vorhersage einer nochmaligen Krankenhauseinweisung nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund von akut dekompensiertem Herzversagen

ZIEL: Es sollte der Wert von Reihen-Untersuchungen mit tragbaren Ultraschallgeräten (engl. HCU) der unteren Hohlvene verglichen werden mit der Bestimmung von BNP, um von Patienten mit dekompensiertem Herzversagen diejenigen zu identifizieren, die, nach ihrer Entlassung, wieder in ein Krankenhaus aufgenommen oder in einer Notfallabteilung behandelt werden.

HINTERGRUND: Kongestive Herzinsuffizienz (engl. CHF) ist eine häufige Ursache für einen Krankenhausaufenthalt; weiterhin müssen Patienten mit CHF nach ihrem Krankenhausaufenthalt oftmals noch einmal in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Bis heute existiert kein verlässlicher Index, der benutzt werden kann, um eine Vorhersage darüber zu treffen, ob Patienten mit akutem, dekompensierten Herzversagen, aus dem Krankenhaus mit niedrigem Risiko einer erneuten Aufnahme entlassen werden können.

METHODEN: Insgesamt wurden 75 Patienten, deren primäre Diagnose bei Krankenhauseinweisung eine akute, dekompensierte Herzinsuffizienz darstellte, beobachtet. Alle Patienten wurden bei Aufnahme und bei Entlassung evaluiert, durch eine übliche klinische Untersuchung, eine Messung des BNP-Spiegels, und eine Untersuchung der unteren Hohlvene mit einem tragbaren Ultraschallgerät durch Ärzte mit begrenzter Ultraschall-Erfahrung.

ERGEBNISSE: Während der 30-tägigen Nach-Beobachtungs-Phase wurden 31 Patienten erneut in ein Krankenhaus eingewiesen, oder in einer Notfallabteilung vorgestellt. Die Patienten, die nochmals eingewiesen wurden, konnten von denjenigen, die nicht noch einmal eingewiesen wurden, nicht differenziert werden über demographische Charakteristika, Komorbiditäten, Vitalzeichen, das Vorhandensein von Symptomen oder Zeichen die auf eine fortbestehende Herzinsuffizienz hinweisen, Länge des Krankenhausaufenthalts oder die Menge der netto entzogenen Flüssigkeit. Routinemäßig durchgeführte Laboruntersuchungen, darunter auch eine Überprüfung der Nierenfunktion, konnten ebenfalls eine Wiederaufnahme nicht vorhersagen, mit Ausnahme von Natrium im Serum. Obwohl der BNP-Wert bei Aufnahme bei allen Patienten ähnlich war, war der vor der Entlassung bestimmte, logarithmisch transformierte BNP, bei denjenigen Patienten höher, die im Verlauf wieder in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Die Patienten, die später wieder ins Krankenhaus eingewiesen wurden, hatten sowohl bei Aufnahme, als auch bei Entlassung, einen größeren Durchmesser der unteren Hohlvene. Weiterhin wiesen die später nochmals wieder eingewiesenen Patienten fortbestehend plethorische untere Hohlvenen, und niedrigere Komprimierbarkeits-Indizes der unteren Hohlvene auf. Bei Entlassung waren die einzigen, statistisch signifikanten Vorhersagewerte für eine Wiedereinweisung in ein Krankenhaus Natrium im Serum, logarithmisch transformiertes BNP, Durchmesser der unteren Hohlvene, und Komprimierbarkeit der unteren Hohlvene.

SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Studie bestätigt, dass nach einem Krankenhausaufenthalt Patienten mit Herzinsuffizienz oft nochmals eingewiesen werden. Untersuchung der unteren Hohlvene am Krankenbett mit einem tragbaren Ultraschallgerät zum Zeitpunkt der Aufnahme und der Entlassung, sowie der vor der Entlassung bestimmte BNP-Wert, identifizierten von den Patienten, die aufgrund einer akuten dekompensierten Herzinsuffizienz aufgenommen wurden, diejenigen, die eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine erneute Krankenhausaufnahme hatten.

  1. Goonewardena SN et al. Comparison of hand-carried ultrasound assessment of the inferior vena cava and N-terminal pro-brain natriuretic peptide for predicting readmission after hospitalization for acute decompensated heart failure. J Am Coll Cardiol Img 2008 Sep; 1:595.

Schlüsselwörter: Ultraschall, Sonographie, Echokardiographie, Mobiles gerät, Intensivstation, Diagnose, akutes dekompensiertes Herzversagen, US-Gerät, Tragbares Ultraschallgerät, dekompensierte Herzinsuffienz-Diagnostik, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013