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Kalzium-Ergänzung bei gesunden, nicht von Osteoporose betroffenen, älteren Männern, 2008

Studie (1): Kalzium-Ergänzung ist nicht nur bei Frauen vorteilhaft. Kalzium, in einer Dosis von 1200 mg (und nicht 600mg)  täglich, hat Auswirkungen auf die Knochendichte vergleichbar mit denen, die bei Frauen in der Postmenopause gefunden werden. Die Rolle der zusätzlichen Vitamin-D-Gabe und der Effekt der Kalzium-Supplementation auf das Frakturrisiko muss noch untersucht werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Randomisierte, kontrollierte Studie der Kalzium-Ergänzung bei gesunden, nicht von Osteoporose betroffenen, älteren Männern.

HINTERGRUND: Es gibt nach der Kenntnis der Autoren dieser Studie keine einheitlichen Beweise dafür, dass eine Kalzium-Ergänzung die mineralische Knochendichte (engl. BMD) bei Männern beeinflusst, obwohl Osteoporose bei Männern ein häufiges, klinisches Problem darstellt.

METHODEN: Um die Auswirkungen von einer Kalzium-Ergänzung (600 mg täglich, 1200 mg täglich oder Placebo) auf die BMD bei Männern festzustellen, wurde eine doppelt-blinde, randomisierte, kontrollierte Studie über einen Zwei-Jahres-Zeitraum an einem akademischen klinischen Forschungs-Zentrum durchgeführt. Insgesamt wurden 323 gesunde Männer im Alter von mindestens 40 Jahren (durchschnittliches Alter 57 Jahre), per Zeitungsannonce angeworben. Eine Beobachtung über den gesamten Studienzeitraum wurde bei 96% der Teilnehmer erreicht.

ERGEBNISSE: Die BMD erhöhte sich in allen Knochenorten bei den Teilnehmern, die täglich 1200 mg Kalzium erhielten, um 1% bis 1,5% mehr als bei denjenigen, die Placebo erhielten. Die Ergebnisse der Teilnehmer, die täglich 600 mg Kalzium erhielten, unterschieden sich in ihrem BMD in keiner der Knochenorte von der Placebogruppe. Es gab keinen Zusammenhang zwischen einerseits dem BMD-Behandlungseffekt und andererseits weder dem Alter noch der Kalziumaufnahme mit der Nahrung. Es gab Dosis-bezogene, fortgesetzt um 25% niedrigere Parathormon-Werte im Serum (P<0,001), um 8% niedrigere gesamte Aktivitäten der alkalischen Phosphatase (P=0,01), und um 20% niedrigere Prokollagen Typ 1 N-Terminales Propeptid-Werte (P<0,001) der Teilnehmer mit 1200 mg Kalzium täglich, im Vergleich zur Placebo-Gruppe nach zwei Jahren. Zahnverlust, Verstopfung und Krampfanfälle waren von der Kalzium-Ergänzung unbeeinflusst, Stürze waren in der Gruppe, die 1200 mg Kalzium täglich erhielt, seltener, aber vaskuläre Ereignisse waren in beiden Kalzium-Ergänzungsgruppen häufiger als in der Placebo-Gruppe.

SCHLUSSFOLGERUNG: Kalzium, in einer Dosis von 1200 mg täglich, hat Auswirkungen auf die Knochendichte vergleichbar mit denen, die bei Frauen in der Postmenopause gefunden werden, allerdings ist eine Dosis von 600 mg täglich nicht wirksam in der Behandlung der Knochendichte.

  1. Reid IR et al. Randomized controlled trial of calcium supplementation in healthy, nonosteoporotic, older men. Arch Intern Med 2008 Nov 10; 168:2276.

Schlüsselwörter: Knochenbruch, Kalzium-Gabe, osteoporose, Bruch, Knochen, Osteoporoseprophylaxe, Vitamine, Männer, Frau, Supplementation, Nahrungsergänzungsmittel, Calcium, Fraktur, Vitamin-D, Frauen, mann, vorsorge, prophylaxe, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013