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Wirkung von Ballaststoffen, Spasmolytika und Pfefferminz-Öl in der Behandlung des Reizdarm-Syndroms, 2009

Studie (1): Alle diese Substanzen waren bei Reizdarm-Patienten effektiver als Placebo

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Wirkung von Ballaststoffen, Spasmolytika und Pfefferminz-Öl in der Behandlung des Reizdarm-Syndroms:  Systematische Rezension und Meta-Analyse.  

ZIEL: Die Wirkung von Ballaststoffen, Spasmolytika, und Pfefferminz-Öl in der Behandlung des Reizdarm-Syndroms zu bestimmen.

DESIGN: Systematische Rezension und Meta-Analyse von randomisierten, kontrollierten Studien.

DATENQUELLEN: Medline, Embase, und das Cochrane kontrollierte Studienregister bis  April 2008. Rezensionsmethoden: Randomisierte kontrollierte Studien, die Ballaststoffe, Spasmolytika, und Pfefferminz-Öl entweder mit Placebogabe oder keiner Behandlung bei Erwachsenen mit Reizdarm-Syndrom vergleichen, waren eingeschlossen .Die minimale Dauer der betrachteten Therapie war eine Woche, und die Studien mussten nach der Behandlung entweder von der Heilung bzw. Verbesserung der Symptome, oder der Heilung bzw. Verbesserung der Unterleibsschmerzen berichten .Ein zufälliges Wirkungsmodell wurde verwendet, um die Daten zu Symptomen zusammenzufassen, und die Wirkung der Therapie im Vergleich zur Placebogabe oder keiner Behandlung wurde als die relative Gefahr (95-%-Vertrauensintervall) des Weiterbestehens der Symptome berichtet.

ERGERBNISSE: 12 Studien verglichen Ballaststoffe mit der Placebogabe oder keiner Behandlung bei 591 Patienten (Relatives Risiko des Weiterbestehens der Symptome 0.87, 95-%-Vertrauensintervall 0.76 zu 1.00). Diese Wirkung wurde auf „Ispaghula“ (0.78, 0.63 zu 0.96) beschränkt. Zweiundzwanzig Studien verglichen Spasmolytika mit der Placebogabe bei  1778 Patienten (0.68, 0.57 zu 0.81).

Die Wirkung verschiedener Spasmolytika wurde untersucht, aber „Otilonium“ (vier Studien, 435 Patienten, Relatives Risiko des Weiterbestehens der Symptome 0.55, 0.31 zu 0.97) und „Hyoscine“ (drei Studien, 426 Patienten, 0.63, 0.51 zu 0.78) zeigten durchgehend Beweise der Wirkung. Vier Studien verglichen Pfefferminz-Öl mit dem Placebo bei 392 Patienten (0.43, 0.32 zu 0.59).

SCHLUSSFOLGERUNG: Ballaststoffe, Spasmolytika, und Pfefferminz-Öl waren alle in der Behandlung des Reizdarm-Syndroms wirksamer als die Placebogabe.

  1. Ford AC et al. Effect of fibre, antispasmodics, and peppermint oil in the treatment of irritable bowel syndrome: Systematic review and meta-analysis. BMJ 2008 Nov 13; 337:a2313.

Schlüsselwörter: Reizdarm-Therapie, Ballaststoffe, müsli, fasern, Spasmolytika und Pfefferminz-Öl, Reizdarmsyndrom, Mastzell-Aktivierung,Reizdarm, Colon Irritabile, Plazebo, Scheintherapie, Reizkolon, Mastzellen, Wechsel, Durchfall, Opstipation, Diarrhoe, Verstopfung, Blähungen, Darm, Darmkrebs, Placebo, Krankheit, Studie, Therapie, Behandlung, Medikament und Studien.

 

 

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Stand: 25. Mai 2013