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Handgelenks-Fraktur bedeutet nicht fragile osteoporotische Knochen, 2009

Handgelenks-Frakturen sind der vorherrschende Fraktur-Typ bei Frauen in der Post-Menopause. Zwar haben die Frauen, die ein Handgelenk-Fraktur erlitten hatten, ein erhöhtes Risiko für wiederkehrende Frakturen, das Risiko dafür war insgesamt niedriger als bei anderen osteoporotischen Frakturen

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die 10-jährige Wahrscheinlichkeit von wiederkehrenden Frakturen im Anschluss an Frakturen des Handgelenks und anderer Osteoporose-Frakturen in einer großen klinischen Kohorte: eine Analyse vom Manitoba Knochen-Dichte-Programm.

HINTERGRUND: Handgelenks-Frakturen sind der vorherrschende Fraktur-Typ bei post-menopausalen Frauen. Wir bemühten uns, die Wahrscheinlichkeit von wiederkehrenden osteoporotischen Frakturen (nach einer primären Handgelenkfraktur) anderen wichtigen primären Frakturstellen gegenüberzustellen.

METHODEN: Eine historische Kohortenstudie mit 21.432 Frauen, die 45 Jahre oder älter

sind und zur Knochendichtemessung (BMD = bone mineral density) überwiesen wurden.

Longitudinale Aufzeichnungen des Gesundheitswesens wurden für die Anwesenheit von Fraktur-Codes vor und nach der Knochendichtemessung bewertet (mit beobachteten 359.737 Personen-Jahren).

ERGEBNISSE: Insgesamt 2652 Frauen (12.4 %) erfuhren eine primäre Fraktur (Handgelenk, Wirbel, Oberarmknochen, Hüfte) vor der Knochendichtemessung, von denen Handgelenks-Frakturen die größte einzelne Gruppe (1225 [46.2 %]) darstellten. Der angepasste Risiko-Quotient (hazard ratio=HR) für eine wiederkehrende osteoporotische Fraktur im Anschluss an eine primäre Handgelenks-Fraktur (HR, 1.58; 95-%-Vertrauensintervall [CI], 1.29-1.93) war niedriger als für andere primäre Frakturen (HR, 2.66; 95-%-CI, 2.30-3.08). Primäre Handgelenks-Frakturen waren mit nachfolgenden Hüft-Frakturen nicht bedeutsam vergesellschaftet (angepasste HR, 1.29; 95-%-CI, 0.88-1.89), wohingegen andere primäre Fraktur-Stellen individuell und insgesamt bedeutende Vorboten von zukünftigen Hüft-Frakturen waren (HR, 1.72; 95-%-CI, 1.31-2.26). Die 10-jährige Wahrscheinlichkeit einer

beliebigen  wiederkehrenden Fraktur nach einer primären Handgelenk-Fraktur war 14.2 % (95-%-CI, 11.9 %-16.5 %), und damit bedeutend geringer als für andere primäre Frakturen (Wirbelkörper, 25.7 %; Hüfte, 24.9 %; Oberarmknochen, 23.7 %; P <.0 001 für alle Vergleiche gegen das Handgelenk), aber größer als bei Patientinnen ohne vorausgegangene Frakturen (10.8 %; P <.001). Die Beziehung zwischen Knochendichtemessung und Fraktur-Gefahr war nach einer primären Handgelenks-Fraktur viel stärker (HR, 2.20 mit Standard-abweichung; 95-%-CI, 1.70-2.80) als nach anderen primären osteoporotischen Frakturen

(HR, 1.21; 95-%-CI, 1.05-1.40), was die Überlegenheit der Information über andere Frakturen gegenüber der Knochendichtemessung widerspiegelt.

SCHLUSSFOLGERUNG: Handgelenks-Frakturen sind von den klinischen ostoporotischen Frakturen bei den zur Knochendichtemessung überwiesenen Patienten am üblichsten.

Jedoch ist das Risiko von wiederkehrenden Frakturen in den 10 Jahren im Anschluss an eine Handgelenks-Fraktur wesentlich niedriger als das im Anschluss an andere osteoporotische Frakturen, obwohl es bedeutsam höher bleibt als für diejenigen, die noch keine Fraktur erfahren mussten.

  1. Hodsman AB et al. 10-year probability of recurrent fractures following wrist and other osteoporotic fractures in a large clinical cohort: An analysis from the Manitoba Bone Density Program. Arch Intern Med 2008 Nov 10; 168:2261.
Schlüsselwörter: Post-Menopause, alter, frauen, männer, knochenschwund, hüftgelenk, handgelenk, Handgelenks-Fraktur, Osteporose, Frakturen-Risiko, Wirbelkörperbruch, operation, Handgelenkfraktur, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

 

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Stand: 25. Mai 2013