Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Akute Vaginitis: Treffsicherheit der klinischen Diagnose im Vergleich zu einer DNA-Standardlaboruntersuchung, 2009

In nur 64% der Fälle wurde die Diagnose Akute Vaginitis (bakterielle Vaginose, Candidavaginitis, und Trichomoniasis vaginalis-Infektion) durch klinische Untersuchung korrekt gestellt. Die Ergebnisse der aktuellen Studie (1) zeigt die Limitationen der klinischen Untersuchung bei der Diagnose der Vulvovaginitis.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Vaginitis: Treffsicherheit der klinischen Diagnose im Vergleich zu einer DNA-Standardlaboruntersuchung 

Das Ziel einer Studie, die in „Obstetrics and Gynecology“ erschien, war es, die Genauigkeit der klinischen Diagnose der drei häufigsten Ursachen für akute Symptome im vulvovaginalen Bereich (bakterielle Vaginose, Candidavaginitis, und Trichomoniasis vaginalis-Infektion) unter Verwendung eines herkömmlichen standardisierten klinischen Diagnoseprotokolls im Vergleich zu einer DNA-Standardlaboruntersuchung einzuschätzen. Die prospektive klinische Vergleichsstudie bestand aus einer Stichprobe von 535 aktiven US-Soldatinnen mit vulvovaginalen Symptomen. Die klinischen Diagnosen wurden von Forschungspersonal gestellt, das ein standardisiertes Anamneseprotokoll, eine körperliche Untersuchung einschließlich vaginaler Untersuchung, Bestimmung des Scheiden-pHs, Amintest und Mikroskopie mit Nasspräparaten verwendete. Es wurden Proben von Vaginalflüssigkeit für eine DNA-Analyse gewonnen. Die Forschungsärzte waren gegenüber den DNA-Ergebnissen verblinded.

 

Ergebnisse:

Die Teilnehmerinnen präsentierten sich mit Symptomen wie abnormem Ausfluß (50%), Juckreiz/Irritationen (33%), Geruch (10%), Brennen (4%) oder andere wie Schmerzen im Bereich der Vulva und vaginale Missempfindungen. Laut den Laborstandarduntersuchungen gab es 225 Fälle (42%) von bakterieller Vaginose, 76 (14%) von Candidavaginitis, 8 Fälle (1,5%) von Trichomoniasis vaginalis-Infektionen, 87 Fälle (16%) von gemischten Infektionen und 139 negative Fälle (26%). Bei der bakteriellen Vaginose ergab die klinische Diagnose eine Sensitivität und Spezifität von 80,8% bzw. 70,0%, bei der Candidavaginitis 83,8% bzw. 84,8% und bei der Trichomoniasis vaginalis-Infektion 84,6 bzw. 99, 6% verglichen mit der DNA-Standardlaboruntersuchung.

 

Fazit:

Verglichen mit einer DNA-Standardlaboruntersuchung beträgt die Sensitivität der klinischen Diagnose 81-85% und die Spezifität 70-99% für die bakterielle Vaginose, die Candidavaginitis und die Trichomoniasis-Infektion. Auch unter Forschungsbedingungen, unter denen  Ärzte ausreichend Zeit und Material für eine gründliche und standardisierte klinische Evaluation zur Verfügung steht, bleiben die Diagnose und demzufolge auch die nachfolgende Behandlung dieser häufigen vaginalen Probleme schwierig.    

  1. Lowe NK et al. Accuracy of the clinical diagnosis of vaginitis compared with a DNA probe laboratory standard. Obstet Gynecol 2009 Jan; 113:89.
Schlüsselwörter: Akute Vaginitis, Frauen, bakterien, ausfluss, Geschlechtsverkehr, infektion, Std, symptome, antibiotika,labor, schmerzen, verkehr, sex, klinische Diagnose, DNA-Laboruntersuchung, candida, Vulvovaginitis, bakterielle Vaginose, Candidavaginitis, und Trichomoniasis vaginalis-Infektion, Trichomonas vaginalis, Frau, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013